Waltrop: "Ein bisschen Puder" - "Die Schmonzetten" geben ein Konzert

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„Die Schmonzetten“ spielen im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg. (Foto: Meyer Originals)

Anfang des 20. Jahrhunderts gab es eine junge Generation von selbstbewussten Frauen in Deutschland. Diesen ersten Powerfrauen widmen „Die Schmonzetten“ ihre neue Revue „Ein bisschen Puder. Vom Schminken, Sporteln, Tippen und Verkaufen“. In der Maschinenhalle des Schiffshebewerks Henrichenburg spielt das Trio am Samstag, 10. Juni, um 19.30 Uhr zeitlose Lieder aus den 1920er Jahren.

Körperkult und ein neues Schönheitsideal: Was heute selbstverständlich erscheint, kam in den 1920ern einer kleinen Revolution gleich. Die Frau der Großstadt kümmerte sich um ihr Aussehen. Und sie konnte es sich leisten, da sie zum ersten Mal in der Geschichte eigenes Geld verdiente. Die „neue Frau“ war schön, modisch, selbstbewusst und ging nach Feierabend tanzen.
Die Musik dieser Zeit bringen „Die Schmonzetten“ nun auf die Bühne. Ihr Repertoire reicht dabei von Charleston- und ChaChaCha-Hits über Tonfilmschlager, Chansons, fesselnde Tangos bis hin zu fast Vergessenem.
"Die Schmonzetten" sind ein in Köln beheimatetes Trio, das den dreistimmigen A-Capella-Gesang ebenso beherrscht wie diverse Saiteninstrumente. Aglaja Camphausen (Sopran, Cello), Nadine Aguigah (Violine, Gesang) und Edith Langgartner (Kontrabass, Gesang), begleitet von Ulrich van der Schoor am Klavier, bringen ihre Musik mit Witz und Ironie auf die Bühne.
Der Eintritt kostet 12 Euro. Eine Reservierung ist erforderlich unter Tel. 02363 9707-0 oder per Mail an schiffshebewerk@lwl.org.
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