SkF Datteln: Fünf Familienpaten freuen sich auf ihren Einsatz

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Fünf Ehrenamtliche haben sich erfolgreich auf ihren Einsatz als Familienpaten vorbereitet und freuen sich, in Dattelner Familien ihre Unterstützung anbieten zu können. Das Foto zeigt (v.l.) die Paten Klaus Wabbel, Daniela Reimann, Sigrid Szlafka und Ghazal Arlt mit Projektkoordinatorin Kirsten Esser.

Vier Frauen und ein Mann haben die Schulung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) für angehende ehrenamtliche Familienpaten erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der insgesamt neun Treffen haben sich die Teilnehmer auf ihren Einsatz in den Familien vorbereitet. Zu Themen wie kindliche Entwicklung, Gesprächsführung und die Rolle als Familienpate wurde informiert; spannende Berichte aus der Praxis von bereits aktiven Paten rundeten die Fortbildung ab. Gut vorbereitet freuen sich die Paten nun darauf, in den Alltag der Dattelner Familien einzusteigen.

Gerade wenn der Familienalltag besonders stressig ist, ein Termin den anderen jagt, ein Elternteil alleinerziehend ist und keine Freunde oder Verwandten einspringen können, kann ein Familienpate für ein wenig Entlastung sorgen. Die Paten bieten etwa ein- bis zweimal wöchentlich ein paar Stunden ihrer freien Zeit an, um jungen oder belasteten Familien unter die Arme zu greifen. Je nach Bedarf der Familie und nach Wunsch des Paten kann die Art der Hilfe ganz unterschiedlich sein.
„Meist freuen sich die Eltern über ein paar wenige Stunden, in denen der Pate den Kindern ein aufregendes Märchen vorliest, mit ihnen einen Kuchen backt oder eine Fahrradtour zum nächsten Spielplatz unternimmt“, berichtet Projektkoordinatorin Kirsten Esser. „Die Eltern nutzen diese wertvolle Zeit, um in Ruhe den Haushalt und Einkäufe zu erledigen oder Termine beim Arzt oder bei Ämtern wahrzunehmen.“
Eine Patenschaft soll ein längerfristiges Unterstützungsangebot für die ganze Familie sein. Die Kinder erleben auf diese Weise eine zusätzliche, zuverlässige Bezugsperson, die regelmäßig Zeit mit ihnen verbringt. Und auch die Eltern sind oft froh, einen vertrauensvollen und lebenserfahrenen Ansprechpartner gefunden zu haben, mit dem sie über die Sorgen und Probleme des Alltags reden können. So entstehen Kontakte, von denen beide Seiten profitieren. „Die Freude der Kinder zu spüren, ist für mich das Schönste“, sagt Familienpatin Frau K., die sich bereits seit einem Jahr um zwei Kinder kümmert.
Das Projekt Familienpatenschaften wurde 2011 von der Stadt Datteln, den Dattelner Familienzentren und dem SkF ins Leben gerufen. Bislang konnten in drei Schulungsreihen 14 Familienpaten für dieses Ehrenamt begeistert werden. Zehn Patenschaften zwischen Familien und Paten sind bislang entstanden. Einige bestehen seit mehr als einem Jahr, andere Paten und Familien lernen sich gerade kennen.
Doch nach wie vor übersteigt der Bedarf an einer Patenschaft die Anzahl der vorhandenen Paten. Deswegen wird auch im März erneut eine Schulungsreihe für interessierte Ehrenamtliche angeboten.
Die Familienpaten bestimmen selbst die Zeit, den Ort und den Umfang ihres Engagements und sind in der Zeit ihres Einsatzes und der Fahrt dorthin versichert. Freude an Kinderbetreuung, Hausgabenförderung, gemeinsamen Spielen und vor allem das Interesse am „Familienanschluss“ sollten die Paten mitbringen.
Die Teilnahme an den Schulungsveranstaltungen ist für die Paten kostenlos. Darüber hinaus findet ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch für die Ehrenamtlichen statt.

Wer Interesse an einer Familienpatenschaft hat, erhält weitere Informationen bei der Projektkoordinatorin: Kirsten Esser, Sozialdienst katholischer Frauen Datteln e.V., Johannesstraße 4, Tel. 02363/3875221, Mobil: 0176/92312225, E-Mail: kirsten.esser@skf-datteln.de
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