Waltrop: Mit den Sorgen nicht allein sein

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Die Moderation des Gesprächskreises übernehmen (v.l.) Christina Schönfeld, Volker Günther und Elisabeth Hördemann. (Foto: privat)

Wenn ein Angehöriger psychisch krank ist, leidet die ganze Familie mit.

Ihr Alltag ist geprägt durch Ratlosigkeit, Sorgen, Überforderung und Angst. Häufig reagiert das soziale Umfeld zudem mit Unverständnis. Das St.-Laurentius-Stift sieht in der Angehörigen-Arbeit einen wesentlichen Baustein, um die Genesung des Erkrankten zu unterstützen und den Angehörigen eine fachliche und emotionale Unterstützung anzubieten.
Mit dem Ziel, Angehörigen Raum und Zeit zu geben, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, bietet das St.-Laurenitus-Stift einen moderierten Gesprächskreis für Angehörige psychisch kranker Menschen aus dem Kreis Recklinghausen an. Ehe- und Lebenspartner, Eltern sowie Kinder, Geschwister und Freunde von psychisch Erkrankten treffen sich jeden zweiten Mittwoch im Monat von 18 bis 19.30 Uhr in der Psychiatrischen Tagesklinik am St.-Laurentius-Stift in Waltrop. Der nächste Termin findet am 8. Februar statt.
Die Moderation des Gesprächskreises übernehmen Christina Schönfeld, Gesundheits- und Krankenpflegerin der Psychiatrischen Institutsambulanz (PIA), und Volker Günther, Diplom-Sozialarbeiter am St.-Laurentius-Stift. Vielen Angehörigen hilft bereits das Gefühl, mit ihren Problemen nicht allein zu stehen und einen Kreis zu haben, in dem sie offen über ihre Sorgen sprechen können.
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