Schön war's auf der Zeche Zollern

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(Foto: Privat)
22 Radler des Heimatvereins Olfen bestaunten die 1904 erstellten Betriebsbauten der Zeche Zollern, die mehr einem feudalen Schlosshof als einer Industriestätte ähneln. Sarah Romanowsky führte die Gruppe und konnte die Stilrichtungen der restaurierten Gebäude und deren Architekten benennen. Sie zeigte den täglichen Weg der Bergleute zum Arbeitsplatz: Metallmarke holen, Grubenlampe entgegennehmen, Umziehen in den Kauen, einfahren in den Schacht. Zur Zeit der Zechengründung gab es weder Arbeits- noch Schutzkleidung. Warme Duschen auf der Zeche, wo sich die Bergleute nach der Arbeit waschen konnten, gab es erst viel später. Die Besucher konnten selbst erfahren, wie wenig Licht die ersten Grubenlampen den Bergleuten unter Tage spendeten und welchen Geräuschen sie ausgesetzt waren. Auf der 62 km langen Radtour von Olfen nach Dortmund-Bövinghausen, Mittagessen in Kirchlinde und Besichtigung der Emscherkunst mit Wellenbrechern und Wohnzimmer in einem ehemaligen Gastank in Waltrop, lernten die Radler viele schöne Radwege kennen.
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