Kita-Kinder auf der Suche nach dem Kinderspiel des Jahres

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Hurra ! ! ! Wir spielen das Kinderspiel des Jahres 2014 "Geister, Geister, Schatzsuchmeister" von Mattel.
 
Das offizielle Pressefoto des diesjährigen Preisträgers "Kinderspiel des Jahres 2014". (Foto: Pressefoto Mattel)
 
Eine Gruppe der Kinder im "Ev. Familienzentrum Hiesfeld" der Kita Kirchstraße mit den Spielen.

"Hurra, wir spielen das Kinderspiel des Jahres 2014."

Gerade hatte Tim den Kindern vom "Ev. Familienzentrum Hiesfeld", der Kita an der Kirchstraße die Entscheidung der "Jury Spiel des Jahres" mitgeteilt. "Geister, Geister, Schatzsuchmeister" von Mattel war auf der Pressekonferenz in Hamburg zum Kinderspiel des Jahres 2014 gekürt worden. "Und wir werden es auch noch schaffen, alle Schätze zu retten, bevor es in sechs Räumen spukt!"


Ob die Kids es geschafft haben am Ende dieses Berichts. Begonnen hat es mit dem Angebot des Spielekreises HIESPIELCHEN an die beiden Kitas der ev. Kirchengemeinde Hiesfeld, die zukünftigen Schulanfängern in beiden Einrichtungen die zur Wahl zum Kinderspiel des Jahres nominierten Spiele testen zu lassen. Schnell waren zwei Montage als mögliche Termine vereinbart und nach einer Vorbereitung an einem der Spieletreffs der HIESPIELCHEN gingen Tim Schiemann, der neue Jugendleiter der ev. Kirchengemeinde Hiesfeld, und ich, Friedel Hoffmann, Leiter des Spielekreises, zuerst in die Kita Quellenweg und eine Woche später in die Kita Kirchstraße.


Dabei hatten wir die drei nominierten Spiele: "Richard Ritterschlag" von HABA, "Flitz & Miez" von Stadlbauer und "Geister, Geister, Schatzsuchmeister!" von Mattel. Außerdem aus der Empfehlungsliste der Jury: "Gruselrunde zur Geisterstunde" von Ravensburger, "Speed Cups" von Amigo und "Feuerdrachen" von Haba. Damit die Kleinen auch wußten worum es geht noch eine Tasche mit dem blauen Logo Kinderspiel des Jahres für die Auszeichnung der Jury. Denn nach den Testspielen durften die Kinder ihren persönlichen Favoriten nennen und wer wollte auch den Grund für diese Wahl.


Zu Beginn lernten die Kleinen "Richard Ritterschlag" kennen. Nach dem Aussuchen der Aufgaben der angehenden Ritter, z.B. Kampf gegen den Drachen, Befreiung der Prinzessin, Schatzsuche usw. , kam das passende Legen der Landschafts-Plättchen an die Burg, mit dem Ziel farbliche Aufgabenfelder oder Turnierplätze zu vollenden. Dann darf dort eines der Aufgabenplättchen abgelegt werden. War auf der Landschaft ein Pferd, riefen alle "Mein Pferd, mein Pferd" und schickten den Ritter zu seinem Pferd. Das fand Jan besonders toll und wählte es zu seinem Lieblingsspiel. Konnte man kein Aufgabenfeld schließen, verhalf das Anlegen an das Feld mit dem Ritter zu einem zusätzlichen Zug. Gewonnen hat, wer als erstes alle seine Aufgabenplättchen ablegen konnte.


Nach diesem eher ruhigen Spiel ging es auf den Spielteppich oder Boden zum Rennen zwischen Auto und Katze bei "Flizz & Miez". "Eine Carrera-Bahn" riefen die Kidds, als sie den Spielplan sahen. Tim verteilte die Rollen, erklärte, was die einzelnen Aufgaben sind und half mit. Ein Kind ist Rennfahrer und puzzelt aus Kärtchen eine Rennwagenreihe, wobei immer die passenden Farben von Autovorder- und -hinterteil gesucht werden müssen. Dieses Zusammensuchen der Autoteile fand Matz gut und wähle deshalb dieses Spiel. Die Katze startet immer drei Felder hinter dem Rennwagen und wird durch Würfeln (Katzengesicht auf dem Würfel.) bewegt. Und die Katze gefiel nicht nur Kira, sondern auch Samira, Anna ("Die Katze ist toll".), Kira und Paul waren davon angetan. Dann brauchen wir noch die Rennleiter, je einen für das Auto und einen für die Katze. Hat der Rennfahrer einen farblich passenden Wagen gepuzzelt, ruft er "Brumm" und der Rennleiter bewegt das Auto ein Feld vorwärts. Zeigt der Würfel die Katze ruft man "Miau" und der Rennleiter bewegt die Katze ein Feld vorwärts. Max. 10 Felder kann das Auto in jedem Zug vorwärts kommen, wenn die Kazte es nicht zwischendurch fängt. In beiden Fällen rufen die Rennleiter "Stopp". Ein turbulentes Aktionsspiel und auf der Rückseite des Spielplans gibt es noch Schikanen, bei denen statt des "Brumm" etwas anderes von Rennfahrer gerufen werden muss.


Von den Spielen der Empfehlungsliste hatten die Kinder am Quellenweg bei einem Spielenachmittag bereits "Feuerdrachen" von HABA kennengelernt und an der Kirchstraße spielten wir beim Gruppenwechsel zwischendurch einige Runden "Speed Cups" von Amigo.


Nach dem turbulenten Rennen auf Boden oder Spielteppich ging es zum Abschluss zurück an den Spieltisch, wo Friedel inzwischen "Geister, Geister, Schatzsuchmeister" von Mattel aufgebaut hatte. Das Spiel hat mit rund 30 Minuten die doppelte Spieldauer wie die beiden anderen nominierten Spiele. Außerdem gehörte es zu der Gattung der kooperativen Spiele, das heißt: Alle gewinnen oder verlieren gemeinsam. Der Verlag schreibt in seiner Anleitung: "ab 8 Jahren", die Empfehlung der Jury lautet "ab 7 Jahren". Auf dem Spielplan finden wir den Grundriss eines alten Hauses in dem die Geister los sind, aber auch 8 Schätze versteckt sind. Die Kinder betreten das Haus als Schatzsucher, versuchen die Schätze zu finden und herauszubringen, bevor es in sechs Räumen spukt. Hört sich einfach an, ist aber nur durch Teamarbeit zu lösen. Wird nämlich keine "6" zum Bewegen gewürfelt, zieht ein Geist in eines der Zimmer ein. Befinden sich drei davon in einem Zimmer beginnt es zu spuken. Kann man die Geister alleine bekämpfen und vertreiben, muss man in einem Zimmer, in dem es spukt, schon zu zweit sein, um diesen zu vertreiben. Vor jedem Zug also die Frage: Soll ich einen gefundenen Schatz hinausbringen oder lieber noch Geister bekämpfen, damit es nicht spukt! Das alles gefiel Edda, Maja, Said, Jaden, Matheo, Lars, Selina und Paula.


Nachdem alle Kinder ihr Lieblingsspiel gewählt hatten, lagen "Richard Ritterschlag" und "Geister, Geister, Schatzsuchmeister" punktgleich vorne und "Flizz & Miez" ganz knapp dahinter. In der Kita Kirchstraße konnte Tim dann das Ergebnis der Wahl der "Jury Spiel des Jahres" verkünden. Zeitgleich fand in Hamburg die Pressekonferenz statt und Tim verfolgte die Preisverleihung als Life-Ticker auf der Homepage der Jury. Nachdem die Kinder ihren TIPP abgegeben hatten nannte Tim den Sieger: Kinderspiel des Jahres wurde "Geister, Geister, Schatzsuchmeister" des Autoren "Brian Yu", erschienen bei "Mattel"."


Das spornte die Kinder natürlich an und tatsächlich schafften sie es gemeinsam alle Schätze aus dem Haus zu bergen, bevor der Spuk losging. Der Erfolg dieser Aktion in den Kitas veranlasst den Spielekreis HIESPIELCHEN am Wochenende vor der Preisverleihung des roten ("Spiel des Jahres") und schwarzen ("Kennerspiel des Jahres")Pöppels eine Vorstellung der Spiele der Nominierungslisten und einiger Spiele der Empfehlungslisten in der Gemeinde anzubieten.
Samstag, 12. Juli 2014, 14:00 - 19:00 Uhr, Gemeindesaal ev. Gemeindehaus Kirchstraße, Dinslaken-Hiesfeld !


Neben den Bildern aus den beiden Kitas noch zwei Bilder von der Preisverleihung in Hamburg mit dem strahlenden Autor Brian YU von der Homepage der Jury. Während der Spielemesse in Essen im Herbst 2013 hatte ich das Vergnügen den Autor auf der Neuheitenschau kennen zu lernen. Damals hatte ich noch keine Ahnung, dass sein Spiel "Kinderspiel des Jahres 2014" werden würde.
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