RDB Herbstfest 2016 BV Niederrhein

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Das Verkosten des Bergmannsschnaps nach dem Steigerlied
Dinslaken: Dinslaken | Am 16. September trafen sich fast hundert Kameraden des BV Niederrhein um 19 Uhr zu ihrem jährlichen Grillabend.
Silvo Magerl, ein „Freund der Weisheit“, sagte einmal: Ein Leben ohne Grillen ist möglich, - aber sinnlos. Also traf sich unser Bezirksverein schon zum 37. Mal, um den lukullischen und technischen Fortschritt beim Zubereiten von Grillspezialitäten zu überprüfen, zu begutachten und zu huldigen.
Doch vor dem Grillgenuss haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt, und so begrüßte unser 1. Vorsitzender zunächst die anwesenden Ehrengäste: unseren Ehrenvorsitzenden Manfred Stratenhoff, die Ehrenmitglieder Karl Klumpers, Dietrich Balduhn, Alwin Erdmann und Georg Brandt. Vom Hauptvorstand, unter kräftigen Applaus den 1. Vorsitzenden Prof. Dr. Drebenstedt, der in einem Grußwort unter anderem für die Wahl unseres Vorsitzenden Silvo Magerl zum 2. Vorsitzenden des Hauptvorstandes des Ringes Deutscher Bergingenieure ausdrücklich lobende Worte fand und die Aktivitäten im Bezirksverein Niederrhein als beispielgebend hervor hub.
Dr. Bauer, zuständig für Technik- und Logistikdienste der RAG, hielt einen profunden Vortrag über den Abbau der Bauhöhen in Zollverein1/2, einem Flöz mit einer Mächtigkeit von 4.9 m (dav. 2.95 m Kohle) incl. der vorausgegangenen Problematik bei den Automatisierungsmaßnahmen für die erforderliche Gasabsaugung (65m³/t), bei der der Stand der Technik voll ausgeschöpft wurde. „Der Doktor hat das gut gemacht!“ , einhellige Meinung der kompetenten Zuhörerschaft. Es schloss sich eine rege Diskussion an.
Mit dem gemeinschaftlich voller Inbrunst gesungenem Bergmannslied wurde dann die heiße Phase des Grillabends eingeläutet. Zum Glück trieben der aufgestaute Hunger und Durst nur unserem Schatzmeister Tränen in die Augen. „Uwe, das wird schon wieder: das der Kasse fehlende Geld holst Du Dir bei Deinen diversen Laufevents in Europa mit den zu erwartenden Startgeldern locker wieder raus“.
Dann wurde, wie in den Jahren zuvor, wieder Kohle auf „Düvel komm raus“ geschickt, der volkswirtschaftliche Wahnsinn der Zechenschließungen erörtert, das saftige Grillgut und die super Biertemperatur gelobt, in das dritte Enkelkind ganz große Hoffnungen gesetzt, dass das Handicap beim Golfen enorm verbessert worden ist und überhaupt die Lage gar nicht so schlecht sei, wie immer behauptet wird. Wenn nur auf Schalke….
Ich freue mich schon auf den nächsten, den 38. Grillabend.

Glückauf!
Georg Brandt
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