Feuerwehr Großeinsatz: 20 Hausbewohner klagten über Reizungen der Atemwege

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Hervest. Am Samstagabend, 7. Mai wurde die Feuerwehr Dorsten gegen 20.10 Uhr zur Glück-Auf-Straße in den Ortsteil Hervest alarmiert. Nach der Ankunft und der ersten Erkundung konnte festgestellt werden, dass 20 Bewohner eines
dreigeschossigen Mehrfamilienhauses über Reizungen der Atemwege klagten.

Da sich sämtliche Bewohner während des Symptombeginns in ihren Wohnungen
aufhielten, wurde zunächst davon ausgegangen, dass sich die Ursache im
Gebäude befand. Während das gesamte Gebäude evakuiert wurde, kümmerte sich
ein Trupp unter Atemschutz um die Ursachenforschung und nahm entsprechende
Messungen vor. Die Messungen verliefen allerdings negativ, sodass die
Ursache mit dieser Maßnahme nicht ermittelt werden konnte. Als erweiterte
Maßnahme wurden mehrere Wischproben an unterschiedlichen Stellen im Gebäude genommen und einem Labor in Dortmund zugeführt. Erst nach der
Ursachenermittlung kann es möglich werden, die einzelnen Wohnungen wieder zu
betreten. Der alarmierte leitende Notarzt des Kreises Recklinghausen nahm
eine Sichtung der Patienten vor und entschied nach deren Erstversorgung, 14
Patienten, zwecks weiterer Abklärung, in umliegende Krankenhäuser transportieren zu lassen. Den Transport übernahmen schließlich Rettungsmittel aus Dorsten und den umliegenden Städten. Das Wohngebäude wurde, um eine Ausbreitung des eventuell vorhandenen Mediums auszuschließen, aufwendig belüftet.


Rettungswagen verunglückt auf Alarmfahrt schwer: Beifahrer wird verletzt,
Rettungswagen zerstört.


Auf der Einsatzfahrt zu dem Feuerwehreinsatz in Hervest Dorsten vom Samstagabend verunglückte ein Rettungswagen der Feuerwehr Gelsenkirchen
schwer. Die zweiköpfige Besatzung hatte bereits das Dorstener Stadtgebiet
erreicht und wollte über die alte Hervester Brücke fahren. Dabei übersah der
Fahrer wohl die Höhenbegrenzung der Durchfahrtshöhe, die an einer Schilderbrücke befestigt war. In voller Fahrt mit Sondersignal blieb der Aufbau des RTWs hieran hängen. Diverser Hinweisschilder weisen aber auf die begrenzte Höhe hin. Zusätzlich gibt es Warnleuchten. Der Stahlträger durchtrennte den Dachaufbaudes Rettungswagens im oberen Bereich und beschädigte ihn schwer. Der 43-jährige Beifahrer aus Sonsbeck wurde durch den Zusammenprall schwer
verletzt. Er wurde mittels Rettungswagen der Feuerwehr Marl zum
Knappschaftskrankenhaus nach Recklinghausen verbracht, wo er stationär
verblieb. Der 25-jährige Beschuldigte erlitt durch den Verkehrsunfall einen Schock. Da durch den Unfall eine Stromleitung abgerissen wurde und auf dem Stahlträger
ragte, musste aus Sicherheitsgründen der Strom der Baustelle abgestellt werden. Der Stahlträger wurde mittels Kran zur Seite geschafft. Der verunfallte Rettungswagen abgeschleppt. Das Wasser- und Schifffahrtsamt erschien vor Ort. Da die Stromversorgung durch die Feuerwehr für die Bergung abgestellt werden musste und keine weitere Möglichkeit bestand die Fahrzeughöhe der einfahrenden Fahrzeuge zu begrenzen, wurde die Brücke auch über die Länge der Unfallaufnahme hinaus mit Hilfe des Bereitschaftsdienstes der Stadt Marl komplett gesperrt. Für die schwierige Bergung blieb die Verbindungsstraße voll gesperrt. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt.
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