Großes Jubiläumsturnier des TDTV

Anzeige
Teile des Teams
 
Selbst mit 70 Jahren legt ihn keiner aufs Kreuz
Zum 40jährigen Vereinsjubiläum des Hwarang Taekwondo Vereins Dorsten sowie des Traditionellen Deutschen Taekwondo Verbandes
Dorsten. Zum 40. Jahrestag der beiden Dorstener Sportinstitutionen lädt der Präsident und Gründer des TDTV, Großmeister Yoon Sin-Kil, zum Jubiläumsturnier

Als in den späten 1970er Jahren die „Eastern-Filme“ in den Kinosälen für Furore sorgten, schüttelte ein Dorstener über die abstrusen Kampfszenen den Kopf: Der gebürtige Koreaner Yoon Sin-Kil sah eine drohende Inflation in Sachen fernöstlicher Kampfsportmutationen und entschloss sich vor nunmehr 40 Jahren die Kampfkunst in geordnete traditionell vorgegebene Bahnen zu lenken. Der Großmeister Yoon Sin-Kil legt besonderen Wert auf die traditionellen Inhalte der koreanischen Kampfkunstarten. Um diese Werte zu erhalten und in den Mittelpunkt zu rücken, kam es zur Gründung des Verbandes und zur Zusammenkunft verschiedener Kampfkünste. Großmeister Yoon Sin-Kil ist selbst hochdekorierter Kampfkünstler in den Kampfsportkünsten Taekwondo (9. Meistergrad), Myeido (8. Meistergrad) und Hapkido (8. Meistergrad) und weiß durch eine fundierte Ausbildung in seinem Geburtsland Korea, dass die überlieferten Kampfkünste mehr beinhalten, als nur den eigentlichen Kampfsport. Die Freunde der traditionellen Kampfkünste, wie Karate, Hapkido, Kung Fu, Taekwon-Jitsu, Kendo, Aikido, Jui Jutsu, Kyugtuki, Tai Chi, Kick-Thai-Boxing, Muyeido, Taekwondo usw., die in ihren Techniken alle unterschiedlich haben doch eins gemeinsam: In jedem Alter können diese Sportarten ausgeübt werden, um die körperliche und vor allem auch die geistige Fitness zu steigern. Dass man mit körperlicher und geistiger Fitness ein besseres Lebensgefühl erlebt und respektvoller mit den Mitmenschen Umgeht, bedarf schon fast keiner weiteren Erwähnung. Jugendliche und Kinder haben die Möglichkeit, im Training ihrem Bewegungsdrang und ihre „überschüssigen“ Kräfte und Energien abzubauen. Dies geschieht auf eine faire, sportliche und respektvolle Art und Weise. Durch die Disziplin beim Training und auch durch die Anerkennung der sportlichen Leistungen erreichen die Schüler des Großmeisters eine geistige Friedfertigkeit und Ausgeglichenheit, die sie vorher nicht kannten.
Die Traditionellen Werte, wie Hochachtung vor alten Leuten, seine Eltern zu ehren, eine gelebte Bescheidenheit sowie seinen Freunden zu vertrauen hat Großmeister Yoon Sin-Kil in seiner Ausbildung zum Großmeister im Muyeido erfahren. Muyeido ist als koreanische Kampfkunstart in Deutschland kaum bekannt und bedeutet: “Der Weg der ritterlichen Kampfkunst“ ist durchaus mit den positiven Werten der abendländischen Ritterlichkeit belegt. Gerade in der heutigen Zeit sind diese fast verloren gegangenen Werte und Tugenden des traditionellen Taekwondo geeignet, den Schulsport in gewünschter Weise neu zu prägen. Auch für die ältere Generation ist es nie zu spät, für das eigene Wohlbefinden etwas zu tun.
Denn gerade in der traditionellen Kampfkunst führen die speziellen Übungen und gezielte Gymnastik zu einer verbesserten Lebensqualität. Durch Kombinationen aus verschiedenen Abwehr- und Angriffstechniken, die Formen (Poomse) genannt werden, wird nicht nur der Körper sondern auch der Geist (Do) geübt. „Wir sind unserer Linie treu geblieben. Respekt, Hochachtung und Bescheidenheit sind Tugenden die zu einem Kämpfer gehören wie das Wissen um die Kampfkunst. Das zu vermitteln ist mein Ziel“, sagt der nunmehr 70-jährige Großmeister, der ein lebendiger Beweis für die These ist, dass dieser Sport jung hält. Vital und immer noch im Training hat Yoon Sin-Kil seine Ziele umgesetzt.
Ganze Generationen von Kämpfern hat Großmeister Yoon Sin-Kil zu den Gürtelprüfungen geführt und in seinem Trainerstab gehört der seltene Meister-Grad (Dan) zum schwarzen Gürtel quasi als Dienstausweis dazu. „Gewalttätige Menschen haben bei uns nichts zu suchen. Sie werden unsere Philosophie nie verstehen und deshalb immer scheitern“, sagt der Großmeister Yoon Sin-Kil entschlossen. Seine ethisch lebenspraktischen Lehren haben hier in Dorsten tiefe sportliche Spuren hinterlassen, die weit über die Grenzen Deutschland hinausführen.

In dem Jubiläumsturnier, das am 08. Juni 2013 in der Sporthalle des Gymnasium Petrinum, Im Werth 17, Dorsten stattfindet, wollen wir allen Freunden des Kampfsportes einen Einblick in die Jahrtausende alte Kampfkunst gewähren.

Interessierte und Zuschauer sind ebenfalls herzlich eingeladen, die unterschiedlichen Kampfkunstarten kennen zu lernen.

Einlass ist dort ab 10:30 Uhr
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.