Nordwärts-Projekt „Smart Service Power“ erhält den "DC Information Society Prize 2017"

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Dr. Bettina Horster und Michaela Bonan präsentieren die Auszeichnung. (Foto: Stadt Dortmund)
Dortmund: Stadt | Das „Nordwärts“-Projekt „Smart Service Power“ wurde jetzt in Frankfurt vom Diplomatic Council (DC) - einem globalen Think Tank und Berater der Vereinten Nationen für den Brückenschlag zwischen Diplomatie, Wirtschaft und Gesellschaft (www.diplomatic-council.org) - mit dem DC Information Society Prize 2017 ausgezeichnet.

Gemeinsamen nahmen Dr. Bettina Horster, Vorstand der Dortmunder VIVAI Software AG und Projektleiterin von „Smart Service Power“, und Michaela Bonan, Leiterin der Projekte „Nordwärts“ und „Smart City Dortmund“, den Preis von Hang Nguyen, Generalsekretärin des Diplomatic Council, in Frankfurt entgegen: „Wir sind sehr stolz darauf, dass ein „Nordwärts“-Projekt so eine hohe Anerkennung findet, die zudem noch globale Strahlkraft hat“, so Michaela Bonan. „Und natürlich gratuliere ich Dr. Horster für ihre Leistung und ihr Engagement als Projektleitung sowie allen beteiligten Projektpartnern zu dieser besonderen Auszeichnung.“

Besonders ist die Auszeichnung auf alle Fälle: Denn verbunden mit dieser ersten Auszeichnung ist die Nominierung für den „World Summit on the Information Society (WSIS) Prize 2017“ der Vereinten Nationen. Mit der Auszeichnung würdigt der DC Projekte im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik, die in herausragender Weise dazu beitragen, dass die auf der letzten UN-Generalversammlung verabschiedeten Sustainable Development Goals (SDG) erreicht werden.

Was bedeutet „Smart Service Power“?
„Smart Service Power“ beschäftigt sich mit dem altersgerechten, technikunterstützten Servicewohnen im Quartier. Dabei werden in dem EU-weit einzigartigen Verbundprojekt Funktionen aus den Bereichen E-Health, Smart Home, AAL (Ambient Assisted Living), Notrufsysteme, Pflege- und Conciergedienste integriert und die vernetzten Daten des Benutzers mithilfe von Algorithmen so analysiert, dass sich Bedarfssituationen kontextbasiert ableiten lassen und automatisch intelligente Dienste angeboten werden können. Der Mensch, insbesondere die Bedürfnisse der Bewohner und des Pflegepersonals, wird dabei in den Mittelpunkt gestellt (Pflege 4.0).

„Smart Service Power wird in den Modellregion Dortmund und Arnsberg eine Plattform aufsetzen, die älteren Menschen wieder mehr Eigenverantwortung und ein besseres Lebensgefühl gibt – und einen längeren Verbleib in der eigenen Wohnung ermöglicht“, ist sich Dr. Bettina Horster sicher. Sie engagiert sich als Mitglied im Kuratoriumsvorstand des Projektes „Nordwärts“ und als aktive Partnerin in der Allianz Smart City Dortmund in hohem Maße für die Entwicklung der Stadt.

Das Kernteam des Projektes besteht aus der VIVAI Software AG (Konsortialführung), der Fachhochschule Dortmund, der DOGEWO 21, dem Fraunhofer InHaus Zentrum, dem Pflegedienst Hübenthal Dortmund und der InHaus GmbH, Duisburg. Assoziierte Partner sind die Städte Dortmund und Arnsberg, die Trilux GmbH, die Barmer GEK und die AXA Versicherungen, die Architekten Schamp & Schmalöer sowie nicht zuletzt der Smart Home Deutschland e.V. und der Internetverband eco e.V. Gefördert wird das Projekt durch die EU (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und das Land NRW.

„Smart Service Power“ ist Teil der Smart City Strategie der Stadt Dortmund, die auch das Thema „Demographischer Wandel“ in den Fokus stellt. Das Projekt soll zeigen, dass „High Tech“ den Menschen ermöglicht, länger autonom in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben – denn eine smarte Stadt passt sich den Anforderungen der in ihr lebenden Menschen an.
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