Vincenz-Schüler rollen jetzt auf dem Brett

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Einfach mal frei von jeglichen Vorgaben die Rampe runter heizen und unten angekommen die Gesetze der Schwerkraft spüren, wenn der Körper auf den harten Boden des Skateparks im Dietrich Keuning Haus knallt.
Trotz Helm und Schonern sind die ersten Erfahrungen auf einem Skateboard schwierig und erfordern ein hohes Maß an Körperbeherrschung, einen starken Willen und Mut. Und genau dies bringen die Schüler der Vincenz von Paul Schule Dortmund mit und steigen nach jedem Fehlversuch neu motiviert zurück aufs Brett. Nach ein paar Stunden haben sich auch schon die ersten Erfolge eingestellt und die ersten Meter sind rollend über die Rampen zurückgelegt. Ein kleiner Applaus für Fortschritte darf natürlich nicht fehlen, denn so ist es in der Skateboardszene üblich. Hier gibt es keinen Konkurrenzkampf, sondern nur begeisterte Menschen, welche gemeinsam das Skaten leben und sich gegenseitig unterstützen. Und diese positive Einstellung leben der Schulsozialarbeiter der Vincenz-von-Paul-Schule Jakob Wenzel und Matthias Pichl als Skateboard Trainer den Schülern vor und unterstützen diese tatkräftig in dem im Dortmunder Raum einmaligen schulischem Skateboardangebot.
Die positive Auswirkung des Skatens zeigt sich bei einigen Teilnehmern auch in der neuen Gestaltung ihrer Freizeit. Denn statt sich dem üblichen bildschirmmedialem Einfluss ausliefern zu lassen, steigen einige Schüler nun auch in ihrer privaten Zeit aufs Brett. Positive Nebeneffekte sind nicht nur das kreative Erlernen neuer motorisch komplexer Bewegungsabläufe und eine intensive Selbsterfahrung, sondern auch die Förderung des Durchhaltevermögens und der Konzentration, welche gerade Schülern mit ADHS zugute kommen kann, wie das Münsteraner Projekt „Skaten statt Ritalin“ unter Beweis stellt.
In diesem Sinne rollen die Schüler der Vincenz von Paul Schule weiter gemeinsam jede Woche durch die Skatehalle Dietrich Keuning Haus und leben dort in ungezwungener Atmosphäre und unter Begleitung und Inspiration der Betreuer ihre Kreativität auf dem Rollbrett aus.

Über uns

Die Vincenz-von-Paul Schule ist eine staatlich anerkannte Förderschule in privater Trägerschaft mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung der Primarstufe, Sek. I und Sek. II. Alle Abschlüsse der Sekundarstufe I, die gleichwertig mit denen der Regelschulen sind, sind möglich. Unsere Schüler profitieren
von einem Schulsystem mit familiärem Charakter, hochqualifizierten Sonderpädagogen, Lernen in Kleingruppen und besonderen Fördermöglichkeiten in den Bereichen Bewegung, Technik, Kreativität und Hauswirtschaft. Die Schule ist räumlich direkt an die Kinder- und Jugendhilfe Einrichtung St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum e.V. angeschlossen, die auch Träger der Schule ist.
Der Schulträger
Das St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum betreut als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe ca. 300 Personen in unterschiedlichen stationären, teilstationären und ambulanten Wohn- und Betreuungsformen. Es handelt sich um Kinder, Jugendliche und junge Volljährige sowie um Familien bzw. Alleinerziehende mit ihren Kindern im Säuglings- und Kleinkindalter.
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