Hörder Heimatverein präsentiert 114 Jahre alte Schreibtischgarnitur

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Die Schreibtischgarnitur im Detail. (Foto: Klinke)
Am morgigen Donnerstag, 4. April, öffnet das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstraße, wieder von 16 bis 18 Uhr seine Pforten. Dann können nicht nur zahlreiche Exponate aus der wechselvollen Geschichte Hördes ab dem 12. Jahrhundert, aus der 160-jährigen Hörder Stahlgeschichte und aus der Zeit der Hörder Stiftsbrauerei bestaunt werden, sondern auch die ganz neue Erringenschaft des Hörder Heimatvereins, der dieses Museum auch in Eigenregie betreibt.
Es handelt sich um eine 114 Jahre alte Schreibtischgarnitur aus dem ehemaligen Hörder Rathaus. Die mit Jugendstilelementen reich verzierte Garnitur besteht aus einer brozenen Federschale mit Tintenfass und einem Tintenlöscher. Die Schale trägt die Gravur: „Der Magistrat der Stadt Hörde s. treuen I. Stadtsecretaer Herrn Pellinghoff zum 25 jähr. Dienstjubiläum 8. Februar 1899“.
Die dienstliche Hörder Laufbahn des erwähnten Heinrich Pellinghoff konnte der Hörder Heimatverein bereits kurzfristig recherchieren. Er war zuletzt Hörder Stadtkämmerer. „Wir sind stolz darauf, ein weiteres identitätsstiftendes Kleinod aus der spannenden Hörder Geschichte an seinen Ursprungsort zurückgeholt zu haben“, freute sich Willi Garth, Vorsitzender des Heimatvereins, mit seinen Vorstandskollegen.
Beim Tag der offenen Tür am Donnerstag werden auch Filme von Heribert Wölk gezeigt, die rund um den zehnjährigen Geburstag des Heimatmuseums entstanden sind.
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