Endspurt für Weihnachten im Schuhkarton: Abgabe in Hombruch noch bis Samstag, 15. November

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Von Dortmund-Hombruch nach Osteuropa oder Zentralasien: Gemeinsam mit den flauschigen Filzengeln Antonia und Giuseppe ist Anke Druschnewitz startklar für die Sammelaktion. (Foto: P. Otworowski/Reisebüro Hartmann & Zigarren Hartmann)
Dortmund: Hombruch |

Für manche Menschen ist Weihnachten im Schnee der Himmel auf Erden. Anderen reicht dafür „Weihnachten im Schuhkarton“.

So heißt die Aktion des Vereins „Geschenke der Hoffnung“, die in diesem Jahr zum 22. Mal durchgeführt wird. Bedürftige Kinder zwischen zwei und 14 Jahren in Osteuropa und Zentralasien erhalten zu Weihnachten einen Schuhkarton voller schöner und nützlicher Präsente. Die Empfänger werden von Kirchengemeinden vor Ort häufig in Zusammenarbeit mit den dortigen Sozialbehörden ausgewählt. Die Verteilung erfolgt unabhängig von der Konfessionszugehörigkeit der Beschenkten.

Weltweit größte Geschenkaktion


Schon einige Jahre wollte sich Anke Druschnewitz an dieser weltweit größten Geschenkaktion beteiligen und einen Schuhkarton packen. Der gute Wille war da. Die Umsetzung scheiterte allerdings immer daran, dass keine Sammelstelle in erreichbarer Nähe war.

Jetzt will die Unternehmerin aus Dortmund-Hombruch nicht länger warten und macht Nägel mit Köpfen. „Ich richte in unseren Geschäften die einzigen Sammelstellen Dortmunds ein“, sagt die Geschäftsführerin des Reisebüros Hartmann und von Zigarren Hartmann. Bis zum 15. November können die gepackten Kartons in den beiden Geschäften an der Harkortstraße 54 und der Harkortstraße 66 in der Hombrucher Fußgängerzone abgegeben werden.

Ein Flämmchen Hoffnung


Anke Druschnewitz versteht die Aktion als ein „Flämmchen Hoffnung“, das sie nähren will. „Ich hoffe, dass dadurch das eine oder andere Kind genug Auftrieb bekommt, aus seinem unverschuldeten Elend herauszukommen, und vielleicht doch eine Schule besuchen kann oder Kontakte zu sozialen Einrichtungen vor Ort knüpft“, begründet sie ihr ehrenamtliches Engagement.

Flauschige Unterstützung erhält die Geschäftsfrau dabei von Antonia und Giuseppe. Die beiden handgearbeiteten Filzengel sollen die Maskottchen der Sammelaktion in Dortmund werden.

„Das Mitmachen ist denkbar einfach“, sagt Anke Druschnewitz und hofft, dass viele Menschen ein großes Herz haben und sich beteiligen. Deckel und Boden eines Schuhkartons sollten separat mit Geschenkpapier beklebt werden. Alternativ kann im Internet unter www.jetzt-mitpacken.de ein vorgefertigter Schuhkarton bestellt werden. Das Päckchen kann mit Geschenken für einen Jungen oder ein Mädchen der Altersklasse zwei bis vier, fünf bis neun oder zehn bis 14 Jahren gefüllt werden.

„Bewährt hat sich eine Mischung aus Kleidung, Spielsachen, Schulmaterialien, Hygieneartikeln und Süßigkeiten“, berichtet Anke Druschnewitz von den Erfahrungen des Vereins.

Zollrechtlich erlaubt


Wichtig ist, dass nur Geschenke eingepackt werden, die zollrechtlich in allen Empfängerländern erlaubt sind. „Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht“, beruhigt die Hombrucher Geschäftsfrau die hoffentlich zahlreichen Spenderinnen und Spender.

Denn eine Packanleitung ist im Aktionsflyer zu finden, der in den beiden Geschäften ausliegt oder über die Website der Aktion www.geschenke-der-hoffnung.org bestellt und heruntergeladen werden kann.

Mit Gummiband verschlossen


Ist der Karton gepackt, wird er mit einem Gummiband verschlossen und mit einer empfohlenen Spende von sechs Euro für Abwicklung und Transport im Reisebüro Hartmann (Harkortstraße 54) oder bei Zigarren Hartmann (Harkortstraße 66) abgegeben. „Wir sorgen dann dafür, dass die Schuhkartons abgeholt und über den Verein in die betroffenen Länder transportiert werden“, verspricht Anke Druschnewitz. Jetzt hofft sie, dass die Hilfsaktion gut anläuft und die neuen Sammelstellen in Hombruch tatkräftig dazu beitragen können, in diesem Jahr die Schallgrenze von mehr als einer halben Million Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum zu durchbrechen.

Infos:


Weitere Informationen: Anke Druschnewitz unter Tel. 71 70 46, über die Hotline 030/ 76 883 883 oder www.weihnachten-im-schuhkarton.org

Die persönliche Note


 Mit einer außergewöhnlichen Idee möchte Anke Druschnewitz der Sammelaktion in Dortmund eine besondere Note verleihen.

 „Es gibt so viele Menschen, die in ihrer Freizeit gerne Handarbeiten machen“, erklärt die 47-Jährige. Diese Menschen möchte sie dafür begeistern, Schals, Mützen oder andere notwendige Kleidungsstücke zu stricken, häkeln oder nähen, die später in die Schuhkartons gepackt werden können.

 Wer mitmachen und mithelfen möchte, sollte sich bei Anke Druschnewitz melden. Gerne darf bei der Gelegenheit natürlich auch gleich ein komplett gepackter Schuhkarton abgegeben werden ....
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