Gymnasiasten engagieren sich für Senioren - Urkunde als Anerkennung

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Bürgermeister Heinrich Böckelühr mit den ehrenamtlich engagierten Jugendlichen sowie Anke Skupin und den Lehrerinnen Claudia Hohmann und Leonie Böhse (obere Reihe). Foto: Stadt
Für ihr Engagement für Senioren haben erhalten sechs Schüler des Friedrich-Bährens-Gymnasiumsden vom Land Nordrhein Westfalen entwickelten Nachweis für kontinuierliches Engagement erhalten.

Schwerte. Sie haben regelmäßig Senioren im Klara-Röhrscheidt-Haus vorgelesen und sind mit ihnen ins Gespräch gekommen. Dieses Engagement würdigte Bürgermeister Heinrich Böckelühr und bescheinigte den Jugendlichen soziale Kompetenz und engagiertes Verhalten. Bevor Ida Loser, Stefan Walczak, Benigno-Luciano Troiano, Marlene Wrede, Isabell Merfelskemper und Viktoria Lackmann sich zum Vorlesen aufmachten, haben sie im Februar 2015 ein eintägiges Seminar besucht und wurden auf ihre neue Aufgabe vorbereitet.

Kontakt zu dementen Menschen

Geschichten aus einer längst vergangenen Jugendzeit, die im Vergleich die heutigen Möglichkeiten und Freiräume in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen, die Freude die ihnen bei ihren Besuchen entgegenkam und die Möglichkeit in Gesprächen gegenseitige Vorurteile abzubauen, werden ihnen in Erinnerung bleiben. Der Kontakt zu dementen Menschen gehörte ebenfalls zum Erfahrungsschatz und zeigte, dass da wo die geistigen Fähigkeiten stark nachlassen, es oftmals nur kleiner Gesten Bedarf, um auch hier in Kontakt zu kommen.

Regelmäßige Kooperationen

Als eine von sieben Modellregionen wurde die Stadt Schwerte im Jahre 2010 ausgewählt, um an einem generationsübergreifenden Projekt der Stiftung Lesen teilzunehmen. Seitdem wurden regelmäßig in Kooperation mit den weiterführenden Schulen und den Schwerter Senioreneinrichtungen, Seminare für die Schüler angeboten. Eine win-win-Situation für alle Beteiligten, so Anke Skupin, die das Projekt koordiniert.

Wichtig für Berufswahl

Neben den guten Erfahrungen und schönen Stunden miteinander, erhalten die Schüler Einblick in ein unbekanntes Arbeitsfeld, einen Nachweis von Fähigkeiten, die sich auch im Hinblick auf die Berufswahl positiv darstellen lassen, und für die Stadt ist das Engagement der Jugendlichen ein wichtiger Beitrag.
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