Weitere Schulpatenschaft des Knappschaftskrankenhauses Lütgendortmund

Chefarzt Dr. Thomas Finkbeiner klärte Schüler der siebten Klassen über die Gefahren von Cannabis auf. | Foto: Klinikum Westfalen GmbH
  • Chefarzt Dr. Thomas Finkbeiner klärte Schüler der siebten Klassen über die Gefahren von Cannabis auf.
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Nachdem bereits im vergangenen Jahr die Schulpatenschaft mit der benachbarten Heinrich-Böll-Gesamtschule besiegelt wurde, reicht eine weitere Kooperation des Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund mit der Heinrich-von-Kleist-Schule in Bochum nun auch über die Stadtgrenze hinaus. 

Mit beiden Kooperationsvereinbarungen wollen Schulen und Krankenhaus bei der Berufsfindung und bei Gesundheitsthemen künftig zusammenarbeiten.

Das Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund bietet Fachvorträge zu abgestimmten medizinischen Themen, darunter Burn-Out Prävention, Umgang mit Stress, Ernährungsgewohnheiten und weiteren für die Schüler relevante Themen.
Weiterhin hat sich das Knappschaftskrankenhaus bereit erklärt, auch in einigen Bereichen den Unterricht zu unterstützen und Referenten zu stellen.

"Ein Krankenhaus hat, neben der Akutversorgung, auch immer einen gesellschaftlichen Auftrag. Das Fachwissen, das im Krankenhaus durch die vielen Berufsgruppen versammelt ist, soll im Rahmen von Prävention und Aufklärung der Bevölkerung zugänglich gemacht werden – auch über Stadtgrenzen hinaus", sagt Simon Koch, Krankenhausleiter des Knappschaftskrankenhauses Lütgendortmund. 

Michael Braß, der Schulleiter der Heinrich-von-Kleist-Schule, ergänzt: "Der Gedanke der Prävention und des gemeinsamen Erziehungsauftrages von Elternhaus und Schule ist uns vor Ort sehr wichtig. Daher identifizieren wir gemeinsam mit unseren Eltern interessante Themen, die wir nun über die Kooperation hervorragend abdecken können."

Los ging es damit direkt in Anschluss an die Vertragsunterzeichnung mit einem Vortrag von Dr. Thomas Finkbeiner, dem Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Der Mediziner klärte Schüler der 7. Klassen über die Gefahren von Cannabis auf, beantwortete viele Fragen zum Thema Drogenmissbrauch und ging auch auf die aktuelle Legalisierungsdiskussion ein.

Die Schulen profitieren ferner davon, dass Praktikumsplätze vorgehalten werden und der Bereich der Berufsorientierung Zugriff auf Informationen zu möglichen Ausbildungs- und Studienberufen im Bereich des Gesundheitssystems erhält. Die Kooperationen sind zeitlich unbegrenzt, die Inhalte werden sich den Erfordernissen der Schulen anpassen.

Autor:

Silke Holzem aus Dortmund-West

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