Erneut rechter Aufmarsch in Dorstfeld - Gegen-Demo auf dem Wilhelmplatz

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Für Freitag, 18. November, haben Rechtsextremisten einen Aufzug in Dorstfeld angemeldet. Die Polizei rechnet mit rund 100 Teilnehmern, die gegen die starke Präsenz der Dortmunder Polizei im Bereich Dorstfeld demonstrieren wollen.

Wie die Polizei weiter mitteilt, soll der braune Aufmarsch ab 19.30 Uhr von der Arminiusstraße aus durch Unterdorstfeld führen. Der Aufzug soll schließlich gegen 22 Uhr beendet sein.

Auf dem Wilhelmplatz angemeldet ist eine Kundgebung gegen den Rechtsextremismus, für Vielfalt und Toleranz. Dort erwartet der DGB ab 18.30 Uhr rund 200 Teilnehmer für eine Standkundgebung.

Das Sicherheitskonzept der Polizei sieht vor, "friedliche Versammlungen zu schützen und gegen Straftäter konsequent vorzugehen".

"Können Beeinträchtigungen nicht ausschließen"

Angesichts dieser Demonstrationslage wird es erneut zu Beeinträchtigungen der in Dorstfeld lebenden oder arbeitenden Menschen kommen. Polizeipräsident Gregor Lange erklärt dazu deutlich: "Wir können Beeinträchtigungen durch die
rechtsextremistische Demonstration für die Dorstfelder leider nicht ausschließen. Wir werden aber auch in höchstem Maße bemüht sein, berechtigte Interessen der Menschen zu ermöglichen. Damit sich alle auf diese Situation einstellen können, starten wir mit einer sehr personalaufwendigen Informationskampagne."

Polizei informiert Bürger

14.000 Flugblätter werden im Bereich Dorstfeld und in Wischlingen verteilt. Das Bürgertelefon wird Donnerstag bis 20 Uhr und am Freitag ab 8 Uhr unter der Rufnummer 0231/132-5555 erreichbar sein.

Am Donnerstag (17.11.) besetzen die Beamten des Teams "Kommunikation" Informations-Punkte (Info-Points) am Wilhelmplatz und am Parkplatz des Discountmarktes an der Arminiusstraße 51, in der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr. Auch am eigentlichen Einsatztag werden Kommunikationsbeamte in Dorstfeld unterwegs sein.

Der Dortmunder Polizeipräsident betont erneut: "Die mehrfachen
Versammlungen der Rechtsextremisten werden uns definitiv nicht von
unserer Präsenz in Dorstfeld abbringen. Diese Maßnahme bedeutet einen
echten personellen Kraftakt für uns, wir wollen und können den
Extremisten aber nicht das Feld dort überlassen."
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1 Kommentar
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Hasan Eker aus Dortmund-West | 17.11.2016 | 12:33  
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