„KunstAcker 144“: Gemeinschaftsprojekt von Menschen mit und ohne Behinderungen

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Petra Dreier und Michael Hanousek sind die künstlerischen Leiter des Gemeinschaftsprojektes. Ihre gemeinschaftlich entstandenen Bilder umfassen sowohl Malerei als auch Fotografie. (Foto: Maria Wedel)
Düsseldorf: Kunst Acker 144 |

Mit „KunstAcker 144 – inside outside“ startet in ein paar Tagen ein neues, gemeinschaftliches Kunstprojekt in Düsseldorf-Flingern. Ob Christa von Seckendorff, Peter Thoms, Elisabeth Mühlen, Ali Akinci oder Sohei Hashimoto: 15 bekannte Düsseldorfer Berufskünstler sowie 20 geistig behinderte und psychisch kranke Maler sind hier involviert und präsentieren ihre Werke unter einem Dach.

Ob Fotografien, Collagen oder Radierungen, Natur- und Technikkunst, Malereien nach altmeisterlichen Bildvorlagen, Kunst für Smartphones und Pads: Das und noch viel mehr können Kunstinteressierte von Sonntag, 23. November, bis einschließlich Sonntag, 7. Dezember, in der Ackerstraße 144 erleben.

Das künstlerische Gemeinschaftsprojekt wurde vom Verein „KunstConzept Düsseldorf“ initiiert und findet sowohl in der Stadt Düsseldorf als auch bei Groß- und Kleinunternehmen eine große Anerkennung und breite Unterstützung.

„Seit zehn Jahren betreuen wir beim Diakoniewerk Duisburg, Fachbereich Sozialpsychiatrie, eine Malgruppe psychisch kranker Menschen, die MALzeitler. Neben den wöchentlichen Malsitzungen organisieren wir für sie Ausstellungen – auch zusammen mit Berufskünstlern, so genannte inside-outside Projekte, in denen sich zwei unterschiedliche Welten begegnen, die sowohl menschlich als auch künstlerisch beziehungsweise schöpferisch anders funktionieren. Seit 2006 versuchen wir auch, themenbezogene Ausstellungen in unterschiedlichen Konstellationen zu initiieren“, erklären die künstlerischen Leiter Petra Dreier und Michael Hanousek, die zusammen mit Gudrun Wünsche das gemeinschaftliche Kunstprojekt ins Leben riefen. Mit „KunstAcker 144 – inside outside“ solle die Vision einer gleichberechtigten Teilhabe gesellschaftlicher Minderheiten an kulturellen Prozessen verwirklicht werden. „Gleichzeitig wird die Vielfalt schöpferischer Äußerungen sinnlich erfahrbar gemacht.“

Bei der Eröffnungsfeier am Sonntag, 23. November, 14 Uhr sprechen sowohl Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke als auch der Leiter der Bezirksvertretung 2, Dr. Udo Wagner, ein Grußwort. Kunstpädagogin Sophie Voets-Hahne hält eine Rede zu den kunstwissenschaftlichen und kunsthistorischen Aspekten.
Die Ausstellung mit 35 künstlerischen Positionen ist montags bis freitags von 16 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Auch Führungen für Schulklassen können unter Tel.: 6801523 vereinbart werden.
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