Bundesgesundheitsminister Gröhe besucht das Westdeutsche Diabetes- und Gesundheitszentrum

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Prof. Dr. med. Stephan Martin, Chefarzt Diabetologie im VKKD, Jürgen Braun, Vorsitzender der VKKD Geschäftsführung, und Prof. Dr. med. Karl-Heinz Schultheis, stellvertretender Ärztlicher Direktor im VKKD, begrüßen Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (v.r.n.l.) im Westdeutsche Diabetes- und Gesundheitszentrum (WDGZ)

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe informiert sich am 9. August 2017 bei seinem Besuch im Westdeutschen Diabetes und Gesundheitszentrum (WDGZ) in Düsseldorf-Wersten, wie Patienten aus eigener Kraft ganz ohne Insulin ihren Typ-2-Diabetes „besiegen“ können.

Im Zentrum steht das Telemedizinische Lifestyle-Programm TeliPro – eine eigens vom WDGZ entwickelte ganzheitliche Therapie –, bei dem die Patienten unter Anleitung von Ärzten ihre Lebensgewohnheiten verändern und dadurch langfristig ihren Blutzucker ganz ohne Medikamente ausgleichen können. Daneben stellt das WDGZ das Projekt TeDia vor, ein umfassendes, alters¬medizinisches Versorgungskonzept, das Patienten vor dem Krankenhausaufenthalt auf „schlummernde“ Volkskrankheiten „durchleuchtet“ und danach standortunabhängig telemedizinisch behandelt.

Ältere Patienten leiden besonders häufig unter chronischen Erkrankungen. Sie profitieren insbesondere von TeDia, einem Versorgungskonzept, bei dem alle Patienten ab dem 75. Lebensjahr oder mit bestimmten Risikomerkmalen unabhängig von ihrer Ein¬weisungsdiagnose auf z.B. einen unentdeckten Diabetes mellitus „durchleuchtet“ und telemedizinisch betreut werden. Diese Patienten werden während des stationären Aufenthaltes durch ein multiprofessionelles Team aus Pflegekräften und Ärzten besucht, kontinuierlich telemedizinisch beobachtet und für die eigentliche Behandlung – häufig verbunden mit einer Operation – optimal eingestellt.
Gastgeber Prof. Dr. med. Stephan Martin, Chefarzt für Diabetologie und Direktor des WDGZ, freut sich über den hohen Besuch: „Diabetes ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Heute wissen wir, dass ein hoher Blutzucker langfristig das Risiko für z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Um hier frühzeitig entgegenzuwirken, bieten wir unseren Patienten am WDGZ ein telemedizinisch überwachtes Ernährungs- und Bewegungsprogramm an. Viele Patienten konnten dadurch bereits das Insulin absetzen und in vielen Fällen die Erkrankung sogar ganz überwinden.“

Bei ihrem Rundgang durch das Zentrum treffen der Bundesgesundheitsminister und die weiteren Gäste die Diabetes-Fachkräfte des WDGZ, kommen mit einem ehemaligen Patienten ins Gespräch und lernen die telemedizinische Basis hinter den Therapieprogrammen kennen. Eine speziell ausgebildete Diabetes Nurse führt den Besuchern vor, wie die digitale Fallakte funktioniert und welche Möglichkeiten in der elektronischen Überwachung der Patienten liegen.
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