Kunden sind in Kauflaune

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Spielwaren und Unterhaltungselektronik wie auch Bücher und die Klassiker Uhren und Schmuck sind auch in diesem Jahr wieder beliebt, wenn es um das Thema Schenken geht. Seit dreieinhalb Wochen läuft das Weihnachtsgeschäft. Und der Handel blickt jetzt schon auf 1,6 Prozent Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr.

„Trotz der wirtschaftlichen Situation ist das Konsumklima erfreulich positiv“, sagt Thomas Seibold, Ortsvorsitzender des Rheinischen Einzelhandels- und Dienstleis-tungsverbandes, mit Blick auf das ablaufende Jahr. Nicht nur das Weihnachtsgeschäft laufe bisher gut, auch von Januar bis September habe der Handel seine Umsätze um 1,8 Prozent zum Vorjahr steigern können. Die nächsten Wochen werden noch einmal wichtig, macht der klassische Handel 20 Prozent seines Jahresumsatzes im November und Dezember, der Online-Handel sogar 25 Prozent.

"Letztes Wochenende war stark"

„Das letzte Wochenende war stark“, so Seibold. Eine Aussage, die Roman von der Wiesche von der DMT (Düsseldorf Marketing und Tourismus) unterstreicht: „Gleich Donnerstag zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes war die Stadt gut gefüllt.“ Dass der Besucherstrom nicht abreißen wird, steht außer Frage. 1400 Busse, die meisten davon aus den Niederlanden und Belgien, haben sich schon angemldet. „Es werden aber noch mehr“, so von der Wiesche. Apropos Anreise: Die durch die vielen Baustellen verursachte Verkehrssituation wird auch im Dezember nicht besser. Und: „Es gibt kaum Parkplätze“, sagt Heike Schuster, Presseprecherin der Rheinbahn. So rät sie, mit Bussen und Bahnen anzureisen. Davon sind in den kommenden Wochen wieder mehr unterwegs. Wie beliebt Düsseldorf in der Vorweihnachtszeit ist, könne man, so Roman von der Wiesche, auch an den Übernachtungszahlen sehen: Waren es im Dezember Jahr 2003 156.000 Übernachtungen, waren es im gleichen Monat – zehn Jahre später – 332.000.
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In den Stadtteilen gibt es viele Aktionen


Neben den Weihnachtsmärkten locken die Händler vor Ort ihre Kunden auch mit festlicher Stimmung an. „Es werden Plätzchen gebacken, Schaufenster dekoriert und Wunschbäume aufgestellt“, nennt Seibold nur einige Beispiele. Karl-Heinz Eiffler, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Königsallee, berichtet etwa auch von den 13.000 Lämpchen, die die Prachtmeile zum Glänzen bringen. Man überlege immer, ob so etwas noch zeitgemäß sei. „Aber die Kunden erwarten dann doch, dass festlich geschmück ist“, so Eiffler. Die Winterbeleuchtung an der Kö wird alleine von den Händlern getragen.
Zurück zu den Geschenken: Wer diese dann gekauft hat, kann sie in den zwei Gepäckbussen der Rheinbahn, die am Carschhaus und am Jan-Wellem-Platz stehen, abgeben. Bis 21.15 Uhr wird dort auf das, was bald unter dem Weihnachtsbaum liegen wird, aufgepasst. „Seit es die Gepäckbusse gibt, fallen die Diebstähle aus Kraftfahrzeugen fast weg“, weiß André Hartwig, Pressesprecher der Polzei, zu berichten. Für die Sicherheit auf den Straßen sorgt indes eine zusätzliche Dienstgruppe und ab kommenden Freitag sind auch wieder die Kollegen aus Den Haag vor Ort. Dass viele Uniformierte unterwegs sind, hat einen Grund. „Die Leute fühlen sich dann sicher“, so Hartwig.
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