"Unser schönster Garten": Bonsais in Bilk

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Marcel Krieger und seine Bonsais

„Unser schönster Garten“, so heißt die gemeinsame Aktion von OBI Rath und dem Rhein-Boten. Bereits im dritten Jahr werden wieder die schönsten Gärten unserer Leser vorgestellt, die sich zuvor bei uns beworben haben. Dass man auch ein kleines Gärtchen gemütlich gestalten kann, beweist in dieser Woche Familie Krieger aus Bilk.

„Wir haben uns bemüht aus dieser kleinen Oase das Beste rauszuholen“, erklärt Birgit Krieger. Seit zwei Jahren wohnt sie zusammen mit ihrem Ehemann und den beiden Kindern in der Erdgeschosswohnung in einer ruhigen Wohnsiedlung unweit der Universität.

Pflanzen, die wilde Bienen und andere Insekten anlocken

Von einer mit Holz ausgelegten Terrasse gelangt man über ein paar Treppen auf die Rasenfläche. Es gibt einen Kirschbaum, Schmetterlingsflieder und eine Magnolie, welche im Frühjahr herrlich blüht. „Ich mag besonders die Pflanzen, die wilde Bienen und andere Insekten anlocken“, erklärt Birgit Krieger. Auch Vögel sind oft im Garten zu Besuch: Eichelhäher, Spechte und Stieglitze kommen in regelmäßigen Abständen um auf Futterjagd zu gehen. Im Herbst klettern oft Eichhörnchen fast bis ans Küchenfenster, was besonders Tochter Luna (2) und Söhnchen Lian (3) freut.
Birgit Krieger hat ein kleines Kräuterbeet angelegt, in dem Petersilie, Rosmarin, Thymian und Pfefferminze wachsen.

Toller Kinderspielplatz

An den Garten der Kriegers grenzt ein Stück Gemeinschaftsfläche, welche zum Mehrfamilienhaus gehört und von allen Bewohnern genutzt werden kann. Hier gibt es einen tollen Kinderspielplatz: „Die meisten Nachbarn haben ebenfalls Kinder und wir haben in einer gemeinsamen Aktion einen kleinen Spielplatz gebaut“, erzählt Marcel Krieger. Sandkasten, Spielhaus, Rutsche, Wippe und Rasenfläche laden zum toben und spielen ein.
Das Besondere am Kriegerschen Garten sind allerdings die Bonsais: Bäume in Miniaturformat, das große Hobby von Marcel Krieger. „Ich hatte von klein auf Interesse an der Bonsai Tradition.“ Das japanische Wort „bonsai“ bedeutet übersetzt „Anpflanzung in der Schale“. Der Bonsai-Baum ist ein in einem Pflanzgefäß gezogenes Bäumchen, das durch Kulturmaßnahmen wie Formschnitt, Blattschnitt oder Drahtung klein gehalten wird und in künstlerischer Gestaltung in eine gewünschte Wuchsform gebracht wird. „Meinen ältesten Bonsai hege und pflege ich bereits seit 25 Jahren, eine kleine Hainbuche, die bereits rund 40 Jahre alt ist“, so Marcel Krieger. Zweimal im Jahr besucht der Familienvater ein Bonsai-Seminar in Düsseldorf Hamm. „Hier in Mitteleuropa verwendet man vorwiegend einheimische Gehölze, die an das regionale Klima angepasst sind. Beliebt sind Ahorn, Kiefern, Fichten, Buchen oder Wacholder.“
Die Bonsais der Familie sind ein echter Hingucker im Garten, gut bewacht durch einen japanischen Samurai-Krieger aus Stein.
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1 Kommentar
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Margot Klütsch aus Düsseldorf | 06.08.2016 | 20:15  
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