Unterrath: Graf Recke Stiftung baut Haus mit Betreuungsangebot für Senioren

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Geschäftsbereichsleiter Joachim Köhn, Finanzvorstand Petra Skodzig und Theologischer Vorstand Falk Schöller (von links) legen den Grundstein für das neue Haus.

Am Röttchen 3 in Düsseldorf-Unterrath haben die Bagger ihre Aufgabe vollendet und das frühere Gemeindehaus abgerissen. An seinem Platz entsteht ein neues Gebäude, das unterschiedliche Betreuungsangebote für Senioren beherbergen wird. Jetzt wurde dafür im Rahmen einer kleinen internen Feier bei strahlender Herbstsonne der Grundstein gelegt.

Nun beginnen die Rohbauarbeiten, in einem Jahr soll das Haus fertig gestellt sein. Darin wird Graf Recke Wohnen & Pflege ein breites Angebotsportfolio für Senioren und Pflegebedürftige bereithalten. Dieses umfasst einen Mix aus ambulanten, teilstationären und stationären pflegerischen Leistungen, ergänzt durch ein Stadtteil- und Quartiersbüro. Mit dieser Ergänzung zur stationären Einrichtung Zum Königshof und dem ambulanten Pflegedienst recke:mobil „bieten wir im Stadtteil Unterrath von der niederschwelligen Versorgung zu Hause bis zur stationären Pflege alle Möglichkeiten der Versorgung“, betont Joachim Köhn, Leiter des Geschäftsbereiches Graf Recke Wohnen & Pflege.

Im Einzelnen wird das Haus so aussehen: Im Erdgeschoss des Neubaus gibt es 18 Tagespflegeplätze. Hier findet sich ein großer Gemeinschaftsraum mit Essbereich und eigener Küche. Der Wohnbereich liegt auf gleicher Ebene. Hinzu kommen ein Therapie- und Veranstaltungsbereich, zwei Ruheräume für Bewohner, die den individuellen Bedürfnissen der Tagesgäste Rechnung tragen, Toiletten, ein Pflegebad mit Wellnessbadewanne, eine Außenterrasse mit kleinem Garten sowie die Garderobe mit persönlichen Wertfächern.

Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich ein Stadtteil- oder Quartiersbüro. Die Räume im Erdgeschoss werden nach 18 Uhr auch für Stadtteilarbeit genutzt. Ebenfalls im Erdgeschoss findet der ambulante Pflegedienst recke:mobil, bisher im benachbarten Seniorenzentrum Zum Königshof der Graf Recke Stiftung angesiedelt, seine Büroräume.

Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich ambulant betreute Wohngemeinschaften mit zehn Plätzen über zwei Etagen für je fünf Personen, die auch über einen Liegendfahrstuhl erreichbar sind. Ferner gibt es einen Ess- und Gemeinschaftsbereich, eine Küche, eine Loggia und ein Sonnendeck sowie einen Dachgarten mit Rundweg und Blick auf den Stadtteil.

Im zweiten Obergeschoss findet sich statt des Dachgartens ein Balkon, sonst ist der Bereich baugleich mit der ersten Etage. Für Senioren mit Demenz ist eine 24-Stunden-Anwesenheitsbetreuung vorgesehen, die pflegerische Betreuung erfolgt auf Wunsch durch den eigenen ambulanten Pflegedienst recke:mobil.

„Aus dem Gemeindezentrum Am Röttchen wird so ein diakonisches Begegnungs- und Teilhabezentrum“, so Pfarrer Falk Schöller, Theologischer Vorstand der Graf Recke Stiftung, im Rahmen der Grundsteinlegung. „Die Graf Recke Stiftung schafft damit ein breites Unterstützungsangebot für Pflegebedürftige und deren Angehörige, um den individuellen Bedarfen so zu entsprechen, dass ältere Menschen ihr Leben meistern können.“ „Mit dem Neubau Am Röttchen“, ergänzt Finanzvorstand Petra Skodzig, „ergeben sich auch vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten in Pflege und Betreuung in Unterrath.“

Finanziert wird das Projekt aus Eigen- sowie Fördermitteln des Deutschen Hilfswerks und der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW.
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