Galopp auf dem Grafenberg

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Die Grafenberger Rennbahn wird am Sonntag wieder Schauplatz rasanter Rennen. (Foto: rei)

Zum Saisonfinale gibt es auf der Rennbahn Grafenberg noch einmal ein Pferderennen der Extraklasse: Am kommenden Sonntag laufen zum 93. Mal internationale Spitzengalopper um den „Großen Preis der Landeshauptstadt“. Der Renntag und sein buntes Rahmenprogramm stehen im Zeichen des Stadtjubiläums.

Der „Große Preis der Landeshauptstadt“ steigt am kommenden Sonntag, 6. Oktober, beim Saisonfinale des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins auf der Rennbahn Grafenberg. Er ist mit 55.000 Euro dotiert und lockt als Europagruppe-III-Rennen auch bei seiner 93. Auflage traditionell Spitzengalopper im Alter von drei Jahren und älter nach Düsseldorf. Das Hauptrennen geht über eine Distanz von 1.700 Metern. Als Sonderpreis erhält der Gewinner eine rund 70 Zentimeter hohe Nachbildung des Düsseldorfer Rheinturms.

„Die Vorfreude auf den Großen Preis der Landeshauptstadt ist groß“, sagt Oberbürgermeister Dirk Elbers, der die Siegerehrung vornehmen wird, und ergänzt: „Die Düsseldorfer Rennbahn ist in Europa eine der ersten Adressen für nationale und internationale Top-Galopper und damit auch beste Werbung für die Sportstadt Düsseldorf. Spitzensport gepaart mit einem attraktiven Rahmenprogramm für Jung und Alt machen die Rennbahn auch beim Großen Preis der Landeshauptstadt zu einem beliebten Ausflugsziel für die ganze Familie.“

Der gesamte Renntag wird im Rahmen des Stadtjubiläums „725 Jahre Düsseldorf“ veranstaltet, nach dem auch ein Rennen benannt ist. Beim Saisonfinale des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins werden acht Vollblutrennen gestartet. Die endgültige Starterliste soll am heutigen Mittwoch feststehen. Auf die kleinen Besucher des Renntags wartet ein großes Kinderprogramm. Veranstaltungsbeginn ist um 13 Uhr.

Hintergrund: Der „Große Preis der Landeshauptstadt“ – früher „Großer Preis von Düsseldorf“ – wird seit 1918 auf der Rennbahn Grafenberg gelaufen. Das Rennen ist bis heute nur viermal ausgefallen: 1920, 1921, 1940 und 1945. Im vergangenen Jahr gewann King‘s Hall mit Andrasch Starke im Sattel. 2010 und 2011 triumphierte Alianthus.
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