"Tour de France" nach Düsseldorf?

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Der Presserummel war ziemlich groß, als es von der Stadt eine Einladung zum Thema „Tour de France“ gab.


Da fiel es Oberbürgermeister Thomas Geisel ob der Vielzahl an Journalisten mal wieder nicht schwer zu scherzen: „Wir fahren selbst nicht mit. So viel kann ich schon mal sagen.“ Aber, so mag sich der Nichtfachmann fragen, was hat die Tour de France mit Düsseldorf zu tun? Wenn es nach den Vorstellungen des OB und der Verwaltung geht, im Jahr 2017 eine Menge. Vorausgesetzt der Rat der Stadt Düsseldorf stimmt am 5. November zu – „und darauf vertraue ich“, so Geisel - bewirbt sich Düsseldorf für die Auftaktveranstaltung der Tour de France. Die heißt „Grand Départ“, dauert vier Tage und besteht aus der offiziellen Mannschaftsvorstellung, dem Prolog, der als Einzelzeitfahren ausgetragen wird und dem Start einer Etappe.

Mit die größte Sportveranstaltung der Welt


„Die Tour gehört zu den drei größten Sportveranstaltungen der Welt“, so Geisel, der sich in dem Jahr, in dem weder eine Fußball-Welt- noch Europameisterschaft steigt, eine große Aufmerksamkeit verspricht. Alleine 3,5 Milliarden verfolgen die Tour am Fernseher. In 190 Ländern wird sie übertragen. „Wir können mit der vorhandenen Infrastruktur arbeiten“, sagt Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche, der der Tour bescheinigt, Strahlkraft für die Stadt zu haben. Die Chancen, so Geisel, für Düsseldorf stünden nicht schlecht. London hat kurzfristig seine Bewerbung zurückgezogen. Und die Amaury Sport Organisation (A.S.O) als Veranstalter habe schon signalisiert, dass sie Düsseldorf die Durchführung uneingeschränkt zutraue.
Nickt der Rat die Idee ab, geht die Bewerbung ins Rennen. Ende November würde dann schon die Entscheidung fallen, ob Düsseldorf den Zuschlag erhält.
Das Rathaus gibt sich transparent: Die Verwaltungsvorlage steht seit Montag für alle Bürger im Netz.
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