Treiben, Trubel, Träumen

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  7. Künstlermarkt auf dem Gertrudisplatz in Eller




Das herrliche Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein sorgte für ein buntes Treiben auf dem 7. Künstlermarkt in Eller. Für den aufkommenden Trubel an den Ständen waren die Angebote der Künstler verantwortlich, die mal wieder mit mannigfaltigen und preiswerten Arbeiten aufwarteten. Und schließlich die nach mehreren Rundgängen, auf dem Markt erschöpften Besucher, die in den Restaurants, Cafés und Kneipen rund um den Markt gemütlich ihre Getränke genossen und dabei von den außergewöhnlichen kreativen Leistungen träumten. Die, die extreme Ruhe haben wollten, zogen sich zu ein paar besinnlichen Minuten in die St. Gertrudis Kirche zurück.

„Wir sind wohl mit der größte Künstlermarkt in der Region“, gibt stolz Ralf Hansen vom Vorstand der Werbegemeinschaft Eller an. Auch der Ideenlieferantin dieses beliebten Marktes, Gabi Hofer, sieht man die Freude an, hier ihre Arbeiten präsentieren zu können. In diesem Jahre scheinen die Stände noch enger zu stehen und man hat das Gefühl, es sind noch mehr Anbieter dabei. „Das Gefühl täuscht nicht“, sagt Hansen. In der Tat sind wieder einige neue Betreiber dabei und die Verantwortlichen mussten schon ein wenig quetschen, um alle unterzubringen. „Viel Kapazitäten haben wir nicht mehr“, spielt er auf die Erweiterung des Marktes an. Die Erfolgsgeschichte geht weiter. Denn die Besucherzahlen steigen von Jahr zu Jahr. Warum die Arbeit der Werbegemeinschaft im Vergleich zu benachbarten Stadtteile viel durchschlagender und effektiver ist, führt Hansen auf die gute Arbeit im Vorstand der Werbegemeinschaft Eller zurück. „Wir haben es geschafft, alle Vereine des Brauchtums als Mitglieder zu werben. Ebenfalls haben sich viele Private unserem Verein angeschlossen, was uns natürlich insgesamt gesehen viel schlagkräftiger macht“, bringt er es auf den Punkt. Außerdem bündeln die Elleraner ihre Kreativität. Dies zeigt sich beim ersten Stammtisch mit den neuen Brauchtumsmitgliedern. Gemeinsam beschlossen sie den 1. Närrischen Frühschoppen im Januar 2016.

Für die Kunstliebhaber der kleinen Preise war der 7. Künstlermarkt wieder ein Paradies. Ob Maler, Bildhauer, Zeichner oder Kunsthandwerker, für jeden Geschmack war etwas dabei. Außergewöhnlich vielleicht die Arbeiten des Besteckkünstlers Arno Münch, der aus altem Silberbesteck Ringe, Amulette oder Flaschenöffner zaubert. Entdeckt haben wir die Töpferin mit den herrlichen und originellen Vasen, Schüsseln und Tellern, die teilweise mit Häuserfassaden verziert sind. Wer sich als Ritter einkleiden wollte, fand an einem Stand neben Holzschwert und Schild, auch Schutzmaske und andere notwendige Utensilien für den Schwertkampf. Daneben fanden sich auch Handschmeichler, Citruspressen oder Raclettschaber aus Olivenholz. Wer Schmuck für die Weihnachtszeit sucht, wurde genauso fündig, wie derjenige, der sich mit bestem kretischen Olivenöl eindecken wollte. Wem diese Einkaufstour zu anstrengend wurde und dabei Hunger entwickelte sorgten Currywurst, Bratwurst, Käse oder feinste italienische Vorspeisen für ein größtmögliches Quantum an Stärkung.
Ein von der Werbegemeinschaft Eller unterstützter Wettbewerb, der Kunstwettbewerb des Bildungsforums „EinStein Ribif“ für kreative Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorf steht kurz vor der Benachrichtigung der Endergebnisse. In der Zeit vom 26.11. bis 03.12.2015 sind die Arbeiten im Düsseldorfer Rathaus zu betrachten. Die Arbeiten werden von einer Fachjury beurteilt und prämiert. Der Leiter des Projektteams, Gökhan Kücük, der ebenfalls auf dem Künstlermarkt vertreten ist, hofft, dass sich viele am Wettbewerb beteiligen. „Außerdem wäre ich sehr glücklich, wenn sich die Düsseldorfer die Ergebnisse im Rathaus ansehen würden“, sagt Kücük. Nach Treiben und Trubel, folgt das Träumen auf den Gewinn des Wettbewerbs.
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