Sechs Kilo Drogen gefunden

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In Bodenfä#chern stießen die Beamten auf die Drogen. (Foto: Bundespolizei)

Am Abend des 06.11.2016 überprüfte das grenzüberschreitend tätige Polizeiteam der Bundespolizei und der niederländischen Königlichen Marechaussee ein Fahrzeug auf der Autobahn 3 bei Rees. Und sie wurden fündig.

Der 29-jährige montenegrinische Fahrer und seine 25-jährige montenegrinische Begleiterin transportierten 6,12 Kilogramm Heroin von den Niederlanden nach Deutschland. Die Drogen waren in Bodenfächern im Fußraum hinter dem Fahrer- und Beifahrersitz versteckt. Der 29-Jährige führte neben seinen Originaldokumenten diverse gefälschte Ausweispapiere mit sich.
Bei der Überprüfung seiner Daten im Fahndungssystem wurde bekannt, dass der Mann international gesucht wird. Er hatte in Montenegro wegen Mordes eine
Freiheitsstrafe von 14 Jahren und 6 Monaten zu verbüßen und floh vor
etwa einem Jahr aus dem Gefängnis. Die Bundespolizei leitete ein
Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz
und wegen Urkundenfälschung ein. Der Montenegriner wurde verhaftet
und soll nach Montenegro ausgeliefert werden.
Die weitere Sachbearbeitung zum Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz erfolgte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durch das Zollfahndungsamt Essen, Zweigstelle Kleve.
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