Die Tapetenbande aus Schwelm - Story von Düsseldorfer "Krimi-Cop" Klaus Stickelbroeck in der Krimi-Anthologie "Schicht im Schacht"

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Der Düsseldorfer Polizist und Krimi-Autor Klaus Stickelbroeck ist gerne in Schwelm. (Foto: privat)
„Ich habe schon ein paarmal in der Eisenwerkschänke gelesen“, sagt der Düsseldorfer Krimi-Autor Klaus Stickelbroeck, „und dort wirklich nette Leute kennen gelernt.“ Empfohlen wurde ihm die Stadt von einer Autorenkollegin: „Die Leute sind unheimlich aufgeschlossen, ein witziges Publikum!“

„Warum also nicht Schwelm“, dachte er sich, als ihn der KBV-Verlag um eine Geschichte für die neue Ruhrgebietskrimi-Anthologie „Schicht im Schacht - Maloche, Macker und Moneten“ bat, deren Vorläufer „Hängen im Schacht“ vergangenes Jahr bereits ein Renner war.

Zweimal hat er für seine Recherchen die Stadt besucht und sich für seine Kriminal-Story „Rabauken, Räuber, Raue Fasern“ anstelle der üblichen Kohlengeschichten im Pott mal von der Schwelmer Tapetenfabrik Erfurt inspirieren lassen. Die Rentnergang um seine Hauptfigur Lothar Kasubbke, die „Tapetenbande“ trifft sich in der Trinkhalle „Zur rauen Faser“ und heckt einen Plan aus, um an Geld zu kommen. Denn Kasubbkes Miethäuschen soll verkauft werden, und die 45.000 Euro dafür hat er nicht. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Erich ist ratlos und seine Kumpel aus der Tapetenfabrik auch. Doch dann fällt ihnen im wahrsten Sinn des Wortes ein Vermögen in die Hände. Dumm nur, dass es die Beute eines Raubüberfalles ist...

Mit viel Sinn für Komik und schräge Sprüche lässt Stickelbroeck, der im wahren Leben eigentlich Polizist ist, die Story dann doch gut enden, auch wenn sie eine überraschende Wendung nimmt. „Diesen alten, cleveren, rüstigen Rentner und seine Tapetenbande werde ich behalten“, verspricht der Autor, „die sind einfach klasse!“ Durchaus möglich also, dass man auch künftig in den Büchern des beliebten „Krimi-Cops“ auf die erfundenen Schwelmer Originale stößt...

H.P. Karr (Hg)
Schicht im Schacht
Malocher, Macker und Moneten
Das zweite Mordsbrevier fürs Mordsrevier
Hillesheim: KBV-Verlag (2011)
ISBN-10 3942446049
ISBN-13 978-3942446044

Info: ruhrkrimi.blogspot.com, www.kbv-verlag.de
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2 Kommentare
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Gerda Bruske aus Goch | 29.05.2011 | 22:16  
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Carmen Möller-Sendler aus Ennepetal | 30.05.2011 | 09:39  
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