Rot-Weiße Erfolge auf Stadtebene

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Andre Hinz (r.) und Rüdiger Twiehaus (2.v.r.) freuen sich über Platz drei in der A-Klasse. Fotos: privat
 
Charlotte Becker (l.) wurde Vizemeisterin in der B-Klasse. Die Borbeckerin war erst im Finale zu stoppen. Ebenso wie Michael Lohrengel und Sebastian Eumann im Herrendoppel.

Die Badmintonspieler des BC Rot-Weiß Borbeck haben bei den 57. Essener Stadtmeisterschaften gleich mehrfach den Sprung aufs Treppchen geschafft, ein Titelgewinn blieb den Rot-Weißen diesmal allerdings verwehrt.

Das lag vor allem daran, dass die Mitglieder des Landesliga-Teams bis auf Rüdiger Twiehaus nicht an dem Traditionswettbewerb teilnehmen konnten. RWB-Spitzenspieler Sumedha Dharmasena weilte in seiner Heimat Sri Lanka und der an Position eins gesetzte Carsten Breuer, Titelverteidiger im Herreneinzel, musste seine Teilnahme krankheitsbedingt kurzfristig absagen.

Erst im Finale gestoppt

In der A-Klasse schlug Rüdiger Twiehaus somit im Herrendoppel an der Seite seines Borbecker Vereinskollegen André Hinz auf. Der Bezirksklassenspieler hätte aufgrund des Reglements eigentlich in der B-Klasse antreten können, startete aber freiwillig eine Klasse höher. Und die beiden Außenseiter aus Borbeck sorgten für jede Menge Spannung: In der Gruppenphase verbuchten sie zunächst einen Drei-Satz-Sieg, dann unterlagen sie allerdings dem topgesetzten Duo Martin Langen und Jens Rehosek vom OSC Blau-Gelb Essen-Werden in einer umkämpften Partie nach mehrfacher Verlängerung knapp mit 21:19, 21:23 und 22:24.
Das anschließende Spiel um Platz drei gewannen Twiehaus/Hinz dagegen mühelos in zwei Sätzen gegen die Werdener Jan Becker und Adrian Niermann. Im Einzel musste sich Rüdiger Twiehaus in der Partie um den dritten Rang Jan Becker aber knapp in drei Sätzen beugen und wurde Vierter. Den vierten Platz belegten auch seine Clubkameradinnen Charlotte Becker und Marina Jansen im Damendoppel, in dem die A- und B-Klassen wegen der geringen Teilnehmerzahl zusammengelegt wurden.
In der B-Klasse konnten drei Borbecker erst im Finale gestoppt werden. Michael Lohrengel und Sebastian Eumann trafen nach drei Siegen in Folge im Herrendoppel-Endspiel auf die Topfavoriten Andreas Altenbeck und Thomas Rex vom Ausrichter TV Stoppenberg.
Gegen die beiden Westdeutschen Meister der Altersklasse O50 verlor das RWB-Duo hauchdünn in der Verlängerung des dritten Satzes mit 21:23. Vizemeisterin wurde auch Charlotte Becker, die ihre Gruppenspiele ohne Satzverlust gewann und der Stoppenbergerin Katharina von Böhlen im Finale in zwei Sätzen unterlag. Dritte wurde Kristina Knoop, die im vereinsinternen Spiel um Platz drei ihre Borbecker Vereinskameradin Marina Jansen in drei Sätzen besiegte. Mit André Hinz belegte Charlotte Becker außerdem noch den dritten Platz im Mixed.
Im Halbfinale zogen die beiden Rot-Weißen in zwei Sätzen den Kürzeren gegen die späteren Stadtmeister Kai Will und Nabila Chhima vom OSC BG Essen-Werden. Danach setzten sie sich im Spiel um Platz drei aber überraschend in drei Sätzen gegen die favorisierten Westdeutschen Mixed-Meister der Altersklasse O50 Andreas und Petra Altenbeck vom TV Stoppenberg durch.

Rang drei in allen Disziplinen

Erfolgreichster Borbecker Spieler in der Hobbyklasse war Andreas Wibbe, der in allen drei Disziplinen auf dem dritten Rang landete. Im Herreneinzel war er in zwei von drei Gruppenpartien sowie im Spiel um Platz drei in zwei Sätzen gegen Klaus Wronski von der DJK Grün-Weiß Essen-Werden/Heidhausen erfolgreich. Im Doppel gelang ihm mit Ulrich Becker ein Drei-Satz-Sieg im Entscheidungsspiel um Rang drei gegen Pierre Moussa und Christian Jaschinski von der Evonik-Betriebssportgemeinschaft. Im Mixed gewann der Borbecker mit Anne Klomfaß zwei von drei Gruppenspielen sowie mühelos in zwei Sätzen die Partie um Platz drei gegen Thomas Kluth und Alja Rausch vom TV Stoppenberg. Vizemeister in dieser Disziplin wurden Iris Detscher und Ulrich Becker, die sich nach drei Siegen in der Gruppenphase erst im Endspiel in drei Sätzen Johanne Schmerkotte und Klaus Wronski (GW Essen-Werden/Heidhausen) beugen mussten. Trösten konnten sie sich gemeinsam mit den anderen Borbecker Hobbyspielern aufgrund ihrer guten Punkteausbeute allerdings mit dem Gewinn des Vereinspokals.
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