KIS sucht Sponsoren und Spender

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Je schneller der Eigenanteil für die Sanierung zusammenkommt, desto schneller kann die marode Anlage an der Ruhrtalstraße saniert werden. (Foto: Bangert)

Der Sport in Kettwig steht auf der (Überlebens)-Kippe. Immer mehr junge Sportler verlassen die Vereine, weil die Bedingungen auf der Sportanlage so katastrophal sind. Aber auch der Schulsport leidet immer häufiger.


„Die Existenz der Kettwiger Sportvereine ist gefährdet“, warnt Günter Paas, Geschäftsführer der KIS. In der Kettwiger Initiative Sportplatz haben sich Sportvereine und Schulen, die die Anlage nutzen, zusammengeschlossen. Ihr Ziel ist, die Sanierung der maroden Sportanlage voranzutreiben. Doch angesichts knapper Kassen in der Stadt findet ohne einen Eigenbeitrag eine Sanierung kaum mehr statt. Oder sie wird in weite Ferne verschoben.
„Angesichts des Verdrängungswettbewerbs in die umliegenden Vereine können wir nicht länger warten“, betont Paas.
Nach den Planungen der KIS kostet die Sanierung rund 1,1 Millionen Euro. Um im Sanierungsranking der Stadt nach vorne zu kommen, betrage der Eigenanteil rund 100.000 Euro.
Liege das Geld vor, müssten Stadt und Politik reagieren. „Dann würde es schwerfallen, die Sanierung der Kettwiger Anlage auf Jahre nach hinten zu verschieben“, meinte Heinz Hahn, KIS-Vorsitzender.
Die nötige politische Unterstützung erhielten die KIS-Mitglieder am Montagabend. Der Sport-Ausschussvorsitzende Klaus Diekmann (CDU) und Ingo Vogel (SPD), Fraktionssprecher des Sportausschusses, wollen sich für die Sanierung einsetzen.
Diekmann und Vogel bestätigte, dass der Verein eine gute Vorarbeit geleistet habe. Zu einem möglichen Sanierungbeginn wollten sich die Politiker nicht äußern. „Im kommenden Haushalt soll mehr Geld für den Sport bereitgestellt werden.“
Auch das angedachte Finanzierungskonzept des Eigenanteils lobten die Politiker. Mehrere Möglichkeiten stehen Spendern und Sponsoren offen. So können Patenschaften für virtuelle „Teile“ des Platzes übernommen werden. Einen Elfmeterpunkt sicherte sich ein Gast der Veranstaltung kurz danach. Aber es sind noch ausreichend andere Rasenteilstücke da. Auch Eckfahnen oder der Mittelkreis stehen noch für eine Patenschaft bereit.
Aber auch Meter-Stücke der Tartanbahn rund um den Platz können Interessierte unterstützen. Das gilt auch für die Sprunganlagen.
Daneben kann der Verein über eine Mitgliedschaft unterstützt werden. Auch Spenden sind willkommen. Sie werden für die Sanierung gern entgegengenommen. Als eingetragener Verein stelle KIS auf Wunsch auch Spendenquittungen aus. „Wenn es einen Großspender gäbe, können wir natürlich auch über die Namensumbenennung der Anlage reden“, meinte Hahn.
Um weiter an Gelder für den guten Zweck zu kommen, stehen größere und kleinere Veranstaltungen an. „Während des Kettwiger Weihnachtsmarktes verkaufen wir Würstchen für den guten Zweck“, kündigte Hahn an.
Auch einige andere „Events“ seien angedacht. Benefizspiele, gemeinsame Aktionen mit anderen Institutionen und Vereinen schlossen die Verantwortlichen nicht aus.
Wichtig ist, dass die 100.000 Euro schnell zusammenkommen“, erklärten Hahn und Paas. Dann bestünde die Chance, dass Kettwig 2016 auf die Sanierungsliste für Sportanlagen komme.

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