Möglicherweise bislang unbekannte Burg im Essener Süden entdeckt

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Arbeiten vor Ort mit dem Georadar Foto: Dr. Detlef Hopp

Studentinnen und Studenten der archäologischen Wissenschaften in Bochum, ihr Dozent Dr. Baoquan Song und der Essener Stadtarchäologe Dr. Detlef Hopp haben in einem gemeinsamen Projekt eine kreisförmige Grabenanlage mit einem Durchmesser von gut 100 Metern im Essener Süden gefunden.

Es könnte sich dabei um Überreste einer mittelalterlichen Burganlage handeln, von der noch die mit Erde verfüllten Gräben mit einem Georadar nachweisbar waren. Dieser „Burg“ sind die Archäologen schon seit einigen Jahren auf der Spur.
Mit dem wahrscheinlich gelungenen Nachweis der Burggräben könne nun mit der Erforschung der Anlage begonnen werden. „Das wird einige Zeit brauchen. Hierzu müssen ja nicht nur Funde, sondern vor allem historische Quellen studiert werden. Diese Arbeiten werden sicherlich einen längeren Zeitraum beanspruchen“, sagt Hopp.

Fundort noch „geheim“


Erst nach Abschluss der Arbeiten sollen die Ergebnisse und der Fundort in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden.
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Anastasia-Ana Tell aus Essen-Ruhr | 19.08.2015 | 17:13  
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