Abschiedsspiel und Vorausblick: ETB Schwarz-Weiß Essen bot ein volles Programm

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Beim Abschiedsspiel für Tobias Ritz trafen sich viele ehemalige und heute Weggefährten des langjährigen ETB-Spielers.
 
(Foto: Gohl)

Am letzten Wochenende war beim ETB Schwarz-Weiß Essen allerhand los. Am Samstag fand das traditionelle Stadionfest statt, zu dem bei gutem Wetter ca. 400 Gäste eintrafen.

Zuerst stellte sich die Jugendabteilung mit einem Einlagespiel zweier Jugendmannschaften vor. Dann gab es einen Fototermin mit der Mannschaft, und anschließend wurde das Team 2016/17 des ETB vorgestellt.

Hier der 25-köpfige Kader, der für den ETB in die neue Saison geht:
Im Tor stehen Philipp Kunz und Enes Kurt.
Die Abwehr steht mit Sergej Stahl, Danny Walkenbach, Paul Voß, Lukas Weiß, Robin Fechner, Yunus Yildiz, Kevin Müller und Riben Nguanguata.
Im Mittelfeld stehen: Devin Müller, Sebastian Michalski, Christopher Zeh, Cedric Vennemann, Damian Peterburs, Ridvan Avci, Per Radojcic, Fabio La Monica, De,Hotoglu, AnilKisin und Julian Bluni.
Vorne im Sturm greifen Malek Fakhro, Chamnid Said, Bernard Gllognaji und Arianit Nehibi an.

Wanderpokal für immer


Dann wurde Torwart-Legende Tobias Ritz gebührend verabschiedet. Auch in diesem Jahr ist Tobias Ritz von den Anhängern zum „Spieler des Jahres“ gewählt worden. In Anerkennung seiner sportlichen Verdienste für den Verein darf er den vom ETB-Fanclub gestifteten Max-Ring-Wanderpokal zum Abschied behalten. Auch die ETB-Fußballabteilung verabschiedete ihn gebührend und überreichte einen großen Frühstücks-Korb.
Im Abschiedsspiel trat die erste Mannschaft des ETB gegen ein von Tobias Ritz zusammen gestelltes Allstar-Team an. Für dieses Allstar-Team hatte Ritz viele ehemalige Mannschaftskameraden aus seiner langjährigen Torwart-Karriere eingeladen, wie Michael Jost, Heinrich Losing, Martin Setzke oder Ouro-Akpo, der in der kommenden Saison im ETB-Jugendbereich arbeiten wird. Dabei gab der angeschlagene ETB-Mittelfeldspieler Christopher Zeh sein Debüt als Schiedsrichter.
Aber auch auf den Rängen sah man viele alte Weggefährten von „Tobi“, wie Stefan Janßen oder Sascha Wolf. Am Ende gewann die erste Mannschaft knapp mit 7:6.

Testspiel gegen Westfalia Herne


Weiter ging es für die 1. Mannschaft im Testspiegel, in dem das Team von Damian Apfeld bei Westfalia Herne antrat. Das altehrwürdige Stadion „Am Schloss Strünkede“ sah ein Spiel, welches wahrlich nicht mit Toren geizte. Am Ende setzten sich die in der Oberliga Niederrhein beheimateten Schwarz-Weißen mit 7:2 (4:2) beim Westfalenligisten Westfalia Herne durch.
Bereits in der elften Spielminute ging der ETB mit 1:0 durch Fabio La Monica in Führung. Aber bereits vier Minuten später konnte Hernes Angreifer Dejan Petrovic den 1:1-Ausgleich erzielen (15.). Danach zogen die Schwarz-Weißen davon und konnten durch einen Treffer von Neuzugang Ridvan Avci (19.) und zwei Tore von ETB-Goalgetter Chamdin Said (29. + 37.) zwischenzeitlich auf 4:1 erhöhen.
Da Dejan Petrovic fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff seinen zweiten Treffer erzielen durfte (40.), ging es mit einer 4:2-Gästeführung in die Pause.
In der 54. Minute traf Chamdin Said zum 5:2 und stellte mit seinem dritten Treffer den alten Abstand wieder her. Kurz danach verließ Essens Torjäger den Rasen und machte Platz für den ETB-Youngster Malek Fakhro. Dieser war noch keine 60 Sekunden im Spiel, als er bereits das 6:2 erzielen konnte (57.). In der 65. Spielminute erhöhten die Schwarz-Weißen dann auf 7:2. Fabio La Monica erzielte mit einem schönen Lupfer seinen zweiten Treffer am heutigen Tage und markierte damit den Endstand. Damit konnte der ETB seinen zweiten 7:2-Erfolg binnen drei Tagen verbuchen.
Das Statement von Damian Apfeld zur Partie: „Das 7:2 gegen einen ambitionierten Westfalenligisten ist schon ein ungewöhnliches Ergebnis. Der Sieg heute war aber auch in dieser Höhe verdient. Das wir so viele Tore geschossen haben lag auch an der Spielweise der Herner, die mit ihrer Kette sehr hoch gestanden haben. Wir haben uns dann Chance auf Chance erspielt. Wir hätten auch noch mehr Tore erzielen können. Ich muss aber ehrlich zugeben, dass wir auch noch mehr Gegentore hätten kassieren können. Die Treffer gegen uns waren mal wieder Geschenke durch individuelle Fehler. Das müssen wir jetzt in den letzten vierzehn Tagen vor dem Saisonstart minimieren. Diese Aussetzer sind mir noch deutlich zu viel. Gegen den Ball waren wir heute nicht gut, dass müssen wir jetzt schleunigst verbessern und in den Griff bekommen.“
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