Segeln ist ihre Leidenschaft

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Auch wenn wenig Wind herrscht, schaffen es Andreas (links) und Christan Decker, das Beste aus ihrem Boot herauszuholen.
 
An Land muss einiges getan werden, bis das Boot zu Wasser gelassen werden kann.

Sie lieben die Natur, den Teamgeist und den Sport. Seit 12 Jahren segeln die beiden Brüder Christian und Andreas Decker gemeinsam - und das nicht nur auf dem Baldeneysee!


Wenn ihnen der Wind um die Nase weht, sie im Wettkampf um die ersten Plätze segeln, sind die beiden glücklich. Ein eingespieltes Team stellt sich uns am See vor. Vorschoter Andreas Decker und Steuermann Christian Decker von der Betriebs.-Sport-Gem. der Stadtwerke Essen AG e.V
haben das Segeln mit in die Wiege gelegt bekommen. Schon ihr Vater Wolfgang Decker ist passionierter Segler. An insgesamt elf Regatten haben die beiden Brüder in diesem Jahr teilgenommen. Gesegelt wird in der Conger-Klasse, einer nationalen Zwei-Mann-Jolle. Von April bis Oktober geht die Saison. Dann ist auch das beste Segelwetter. Der Baldeneysee ist ihr Zuhause. Die beiden Brüder sind im Verein der Stadtwerke Essen in Heisingen sehr aktiv. Wer sich für den Segelsport interessiert, trifft die beiden oft dort. „Natürlich kennen wir unseren See sehr gut und so ist es für uns bei Wettkämpfen leichter, auf unserem Heimatrevier teilzunehmen“, gibt Christian Decker zu.

Baldeneysee ist ihr Heimatrevier


Doch beide segeln auch besonders gerne auswärts. Denn die Regatten finden in ganz Deutschland statt. „Am liebsten ist uns die Regatta am Wiesensee“, so Andreas Decker. Doch wieviel Arbeit und Engagement man für das aktive Ausüben des Segelsports benötigt, ist vielen nicht klar. „Es ist eben nicht damit getan, zum See zu fahren und direkt ins Boot zu steigen“, verdeutlicht Andreas Decker. Es steckt sehr viel mehr dahinter, um eine erfolgreiche Saison zu segeln.
In jedem Fall ist Training wichtig. Sowohl auf dem Wasser, damit die Manöver bestens funktionieren, als auch an Land, um taktische Schritte in der Theorie zu lernen und das Material zu pflegen.„Man muss schon sehen, das alles unter einen Hut zu bringen“, so Christian Decker. Denn beide Decker-Brüder sind Vollzeit berufstätig.
In diesem Jahr hat das Brüderduo eine große Hürde genommen. Da die deutsche Meisterschaft dieses Jahr im September auf dem Baldeneysee stattgefunden hat, haben sie sich den langgehegten Traum erfüllt und sich ein eigenes Boot plus Anhänger gekauft. Doch damit sind noch lange nicht alle Kosten gedeckt. „Es fehlt noch eine Transportpersenning für das Boot und für die kommende Saison brauchen wir noch einen neuen Satz Segel. Hinzu kommen noch Teamkleidung und auch die Startgebühren, Sprit- und Stellplatzkosten hat man dann noch nicht gezahlt“, so Andreas Decker. Ans Aufhören denken beide aber nicht, denn nach dieser tollen Saison hat sie das Segelfieber mehr denn je gepackt.

Beide Brüder lieben die Herausforderung


Voller Körpereinsatz ist gefragt, schon wenn es Richtung See geht. „Das Boot muss seetauglich gemacht werden und dann vom Vereinsgelände zu Wasser gelassen werden. Klar verteilt sind die Rollen der beiden an Bord. Auf ihrem ‚Doppel D‘ - so heißt das Boot treffenderweise- ist Christian Decker als Steuermann auch für die Taktik verantwortlich. „Man muss alles ganz genau im Blick haben. Die Bewegungen des Wassers, des Bootes und auch der anderen Teilnehmer bei einer Regatta.“ Klar geht es dabei um Schnelligkeit.
Wer einen guten Start hinlegt, am härtesten am Wind fährt, keine wichtigen Sekunden bei einer Wende vertrödelt, der hat gute Chancen auf einen der ersten Plätze.

Team Decker arbeitet Hand in Hand


Besonders herausfordernd sind die äußeren Bedingungen wie Wind und Wetter, denn sie sind von Rennen zu Rennen unterschiedlich.
„Natürlich kann man auch einmal Pech haben und seine Taktik geht nicht auf. Aber dann gilt es, die Zähne zusammenzubeißen und möglichst viel Wasser unter dem Schwert gutzumachen auf die Erstplatzierten. Das Team Decker arbeitet dabei Hand in Hand. Ohne Teamarbeit wäre es auch gar nicht möglich, eine gute Saison zu segeln.

Sport ist körperlich anstrengend


Körperlich anstrengend ist der Sport auf jeden Fall, denn die beiden müssen sich mit vollem Körpereinsatz raushängen, wenn der Wind droht, das Boot zum Kentern zu bringen. So hängen beide manchmal nur noch mit den Füßen in den Ausreitgurten und halten ihren Körper parallel zum Wasser auf Spannung. „Das ist mitunter sehr kräftezehrend, so dass man viel Ausdauer besitzen sollte“, so Christian Decker. Gerade diese Herausforderung nimmt das Team gerne an!
Wer Lust hat, die beiden Segler zu unterstützen, der kann sich gerne unter: 01 76 / 47 04 61 19 melden.
Fotos: Markus Decker
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