Die wilden Kerle

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Die Bambini II des SC Werden-Heidhausen mit ihren Trainern Dennis (l.) und Marc.
Die Bambini II des SC Werden-Heidhausen in der Halle

„Mööönsch, die sind alle so groß!“ Die Bambini II des SC Werden-Heidhausen stellen sich zur Begrüßung auf – die Gegner scheinen wirklich älter. Was sich schnell herausstellt: die haben auch einen kräftigeren Schuss! Doch Bange machen gilt nicht, also rennen Jan, Tamino, Tim, Luc, Philip, Rico und Co hinter dem Ball her, als ob es kein morgen gäbe. Die beiden Trainer Dennis und Marc haben alle Hände voll zu tun, die Niederlage zu relativieren, denn: „Die sind ja ein Jahr älter!“ Wenn man selbst erst vier oder fünf Jahre alt ist, macht das ganz schön was aus. Hoffnungsschimmer am Horizont: die Bambini vom ESC Rellinghausen sind wohl auch mit dem jüngeren Jahrgang da, prompt können die SCler gewinnen. 1:0! Es bleibt der einzige Erfolg des Nachmittags, aber was soll’s? Dem neugierigen Betrachter fällt schnell auf, dass die Kleinsten prima zurechtkommen, obwohl seit einiger Zeit ohne Schiedsrichter gespielt wird. Kein Erwachsener, der sagt, wo‘s lang geht, in der „Fairplay-League“ entscheiden die Kinder selbst und regeln Streitfragen untereinander. Jetzt geht es gegen Heisinger, die doch tatsächlich in schwarzen Trikots mit aufgedruckter Fratze antreten – die wilden Kerle! Die haben bisher einen starken Eindruck hinterlassen, tatsächlich laufen die SC-Bambini schnell einem Rückstand hinterher. Kurz vor dem Ende unterläuft noch einem der kommenden Bundesliga-Stars ein Eigentörchen. Die Kinder sind wenig beeindruckt, aber die Eltern auf der Tribüne bekommen hektische rote Flecken vor lauter Aufregung. Sie werden aber schnell von ihrem Nachwuchs beruhigt, denn nun gilt es, Schnürsenkel zu entknoten, die schicken blauen Trikots zusammenzulegen, … Die Karawane zieht weiter, in Richtung Umkleide. Tschüüüüs…Nächste Woche sind Alle wieder dabei!
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