Friedhof Waldstraße vor dem Aus

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Gevelsberg: Friedhof |

Die Evangelische Kirchengemeinde Gevelsberg lädt am Dienstag, den 11.06.2013 um 180 Uhr zu einer Gemeindeversammlung in die Kapelle des Friedhofes Unterstadt, an der Waldstraße, ein. Thema ist die chließung des Ev. Friedhofes Unterstadt.

Der Ev. Friedhof Unterstadt, an der Waldstraße in Gevelsberg, befindet sich in der Trägerschaft der Ev. Kirchengemeinde Gevelsberg. Seit der Eröffnung des städtischen Zentralfriedhofes in Berge sind die Bestattungszahlen kontinuierlich gesunken.
Das Bestattungsverhalten der Gevelsberger Bevölkerung hat sich, wie überall im Lande, stark verändert. Neben der Urnenbeisetzung im Kolumbarium werden vorwiegend „anonyme“ Bestattungen bzw. Bestattungen in pflegefreien Gemeinschaftsfeldern gewählt.
Zur Zeit muss man davon ausgehen, dass die vorhandene Friedhofsfläche nicht mehr benötigt wird. Die verbleibenden Bestattungen reichen zur Finanzierung des Friedhofes nicht aus.
In den letzten Jahren hat der Friedhofshaushalt stets mit einem Minus abgeschlossen. Die Rücklagen sind fast erschöpft. Die Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung werden bereits auch auf anderen Friedhöfen und Grundstücken der Kirchengemeinde eingesetzt. Darunter leidet natürlich der Pflegezustand des Friedhofes.
Das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen hat der Kirchengemeinde dringend empfohlen auch den Friedhof Unterstadt zu schließen und verweist auf die Kirchenordnung.
Demnach müssen sich Friedhöfe selbst (aus den Gebühreneinnahmen) finanzieren. Die Inanspruchnahme von Kirchensteuern ist nicht zulässig.
Pfarrer Thomas Werner, Vorsitzender des Friedhofsausschusses, Pfarrer Dirk Küsgen, Vorsitzender des Presbyteriums, Helmut Otto, Friedhofsverwalter und weitere Presbyter aus dem Friedhofsausschuss möchten das Thema mit der Gemeinde und den Nutzungsberechtigten diskutieren.

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