Mit Gott für König und Vaterland

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Blättern gemeinsam in dem neuen Buch „Mit Gott für König und Vaterland“: Günter van Cuick, Willi Vaegs und Heinz Meuskens (v.l.n.r.) vom Vorstand des Gocher Heimatvereins. Foto: CS

„Hansi ist ein leidenschaftlicher Sammler. Das kommt uns sehr zu Gute“, freut sich Heinz Meuskens und blättert begeistert in dem neuen Buch von Hans-Joachim Koepp.

Christian Schmithuysen

Der stellvertretende Vorsitzende des Gocher Heimatvereins weiß, was er an dem 57-jährigen Autor hat. Schließlich war dieser bis zu seiner Beförderung zum Standesbeamten 30 Jahre lang Stadtarchivar und somit bestens vertraut mit der Geschichte der Weberstadt. Bücher wie „Vom Trampelpfad zur Autobahn“ oder die sechs Bände von „Kelten, Kirche und Kartoffelpüree“ tragen seine Handschrift. Und auch die Historische Zeitschrift „An Niers und Kendel“ erscheint zweimal im Jahr unter der Federführung von Hans-Joachim Koepp.
Nun legt er mit „Mit Gott für König und Vaterland“ sein wohl letztes Werk vor. „Er sitzt halt nicht mehr direkt an der Quelle“, bedauert Günter van Cuick, Geschäftsführer des Heimatvereins, dass der Schriftleiter ihres Vereins künftig in Sachen „Veröffentlichungen“ kürzer treten möchte. Doch ab heute liegt ja erst mal sein neues Werk in den Buchläden. Den Fokus darin hat Koepp auf die Heimatfront während des ersten Weltkrieges gelegt. Das Buch zeigt in mehreren Kapiteln einerseits wie die Menschen in Goch lebten und wie die hiesige Bevölkerung mitzuleiden und die Soldaten an der Front zu unterstützen hatte. Andererseits werden aber auch die Situation der Soldaten an der Front dargestellt und die Auswirkungen des Kriegs nach dessen Ende beleuchtet.

Briefe und Tagebücher


Auf Fotos sowie in Briefen und Tagebüchern, die oft auch von Gochern direkt an den Autor herangetragen wurden, erhält der Leser einen Eindruck über die Situation vor 100 Jahren an der Front oder in der Gefangenschaft und kann sich ein wenig in die Denkweise während des Krieges versetzen.
Hans-Joachim Koepp stellt sein Buch dem Heimatverein honorarfrei zur Verfügung. Es umfasst 400 Seiten mit rund 500 Abbildungen und ist zunächst in einer Auflage von 600 Stück erschienen.
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