Gocher Steintorlauf 2013 - Pfalzdorfer Schüler laufen für Afghanistan

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Goch: Hubert-Houben-Stadion | Als Klaus Sattler und Michael Nienhuysen auf Einladung der Freiherr-von-Motzfeld-Grundschule vom Leben der Kinder in Afghanistan berichteten, waren die Erst- bis Viertklässler tief betroffen. „Boah, geht es denen schlecht“, entfuhr es so manchem der Pfalzdorfer Kinder, die den Worten der beiden Soldaten lauschten.

Aus Betroffenheit wird bekanntlich Motivation und darum wollen die Kinder am kommenden Samstag, 22. Juni, beim 21. Gocher Steintorlauf dabei sein. Unter dem Motto „Laufen und Gutes tun“ sind die Läufe der Grundschulen an einen guten Zweck gebunden, und für die Grundschüler heißt dies: Laufen für Afghanistan, oder genauer: Für das Projekt „Unterernährtenstation“ der Hilfsorganisation „KinderBerg International“. Diese Organisation, die unter anderem auch durch das Einsatzführungskommando der Bundeswehr unterstützt wird, betreibt und fördert Projekte gegen Kinder- und Müttersterblichkeit in Afghanistan.

Ausstellung zeigt das Elend von Afghanistan

Schulleiterin Ursula Niewerth: „Wenn man sieht, wie trostlos die Gegend ist, in denen die Kinder nicht nur leben, sondern auch lernen müssen.“ Bilder von Schulen, die hierzulande allenfalls als Stall herhalten, und Fotos von afghanischen Kinder, denen das Material fürs Lernen und Spielen fehlt, zeigt eine kleine Ausstellung im Foyer der Pfalzdorfer Schule, die vorbereitend auf den Spendelauf am kommenden Samstag informieren soll. An großen Stellwänden hatte das Kollegium Bilder und Karten zusammengestellt, die deutlich machen, unter welch einfachsten Verhältnissen in Afghanistan gelehrt und gelernt wird.

Soldaten leisten aktive Friedensarbeit

Die Beiträge von Oberstabsfeldwebel Klaus Sattler und Stabsfeldwebel Michael Nienhuysen hauchten den Infos zusätzlich Leben ein, um klar zu machen, welche Armut am Hindukusch herrscht. Beide waren 2009 in Mazar-i-Sharif im Einsatz.
„Es ist enorm, was unsere Soldaten in Afghanistan leisten, das kann man gar nicht so rüberbringen. Für den Frieden ist diese Arbeit unerlässlich“, sagt Ursula Niewerth.
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