Am Bürger vorbei

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Ich möchte mich einmal zu der neuen Parkregelung äußern.
Dass das Parken nicht mehr kostenlos ist, finde ich sehr verständlich, wenn auch die einzige dafür vorgetragene Begründung, "wir haben zu wenig Geld", ziemlich naiv ist. Was mich aufregt, ist die Umständlichkeit des Systems. Ich fahre nur mit dem Auto in die Stadt, wenn das Wetter schlecht ist und/oder ich eilig bin, sonst fahre ich mit dem Rad. Wenn ich mich also, ehe ich an meinem Treffpunkt erscheinen kann, erst durch die abstrusen Gehirnwindungen des versponnenen Konstrukteurs dieser Parkautomaten quälen soll, kocht in mir Agression hoch (ich habe aber keinen Automaten beschädigt). Und da droht (!) unser neuer Bürgermeister (ich habe ihn auch beim zweiten Mal nicht gewählt) damit, die Automaten einfacher zu machen! Wenn ich schnell ein paar Münzen in geschätzter Menge einwerfen könnte und dann mein Ticket bekäme ohne jeden Wechselgeld-Zirkus, wäre ich schon zufrieden. Noch schöner wäre es, wenn man unkompliziert mit Kreditkarte zahlen könnte, wie das in Holland Gang und Gäbe ist (dann wären auch die Holländer und Engländer mit von der Partie, anders als bei der EC-Karte (mit der es aber zur Zeit auch nicht geht)). So finde ich mich jetzt zähneknirschend damit ab, einen Klumpen Münzen mitführen zu müssen. Als Illustration zu meiner Einlassung: Ich habe schonmal dem Ordnungsamt 50 € geschenkt, nur um mir die Gesellschaft mit ihren hochnäsigen Belehrungen vom Hals zu halten. Das ist damals natürlich nicht gelungen.

Manfred Haase, Hasenpfad 20, 47574 Goch
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Manfred Haase aus Goch | 09.05.2016 | 12:47  
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