Ruhestand am Palmenstrand: Ehemalige Hagener Herbergseltern zu Gast im Allerwelthaus

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Ute und Günter Finger auf der Insel La Gomera. (Foto: privat)
Hagen: AllerWeltHaus Hagen | Irgendwann einmal reiße ich alle Brücken hinter mir ab und ziehe ans Meer. Wer hat nicht schon einmal darüber nachgedacht? Ute und Günter Finger, ehemals Herbergseltern in Hagen, haben sich nach einem hektischen Arbeitsleben diesen Wunsch erfüllt: Vor fast fünf Jahren sind sie auf die grüne Kanareninsel La Gomera ausgewandert. Wie ist es ihnen dort ergangen? Haben sie gefunden, wonach sie suchten? Welche Probleme galt es zu überwinden und wie fühlen sie sich heute in ihrer neuen Wahlheimat? Was macht man so als Rentner, außer auf der Strandliege unter Palmen die Zeit verstreichen lassen? Die Fingers jedenfalls klagen nicht über Langeweile. Unter anderem schreibt und veröffentlicht Günter Finger Geschichten über Land und Leute seiner Wahlheimat La Gomera.

Am Mittwoch, 22. März, ab 19 Uhr wird der Autor seine jüngste Erzählung im Allerwelthaus an der Potthofstraße 22 in Hagen vorstellen: „Der Herr der Ziegen – eine Gomera – Geschichte“. Um Pilis Dorfladen, der gleichzeitig als Kneipe und Versammlungsort dient, spinnt sich eine Reihe komischer sowie dramatischer Ereignisse. Verrückte Ziegen halten das Dorf in Atem und einige noch verrücktere Jäger auf Trab. In seinem vierten Buch erzählt Günter Finger von Jockel, dem ehemaligen Witwentröster und jetzigen Einsiedler, von Carlos, dem verhinderten Zaunbauer, Raúl, dem durchgeknallten Postboten sowie von der schönen Marta, der geduldigen Conchita und anderen Typen und Ereignissen, wie sie so nur auf der kleinen Bananeninsel möglich, uns aber trotzdem seltsam vertraut sind.
Zur Einführung zeigt Günter Finger einige Bilder der Kanaren-Insel Gomera und von den Schauplätzen seiner Erzählung „Der Herr der Ziegen“. Im zweiten Teil des Abends gibt es ausreichend Zeit für Gespräche über den Hintergrund der Geschichte, aber auch darüber, wie sich das Leben als Auswanderer gestaltet, über die Insel als Lebensort und alles, was die Besucher an Fragen mitbringen. Eintritt 3 Euro.
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