Riegel vor heute in Hagen

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POL-HA: Es ist nicht nur der materielle Schaden

Hagen (ots) - /Die Hagener Polizei will Einbrechern mit
Unterstützung der Bereitschaftspolizei auf die Spur kommen. Am
Dienstag (25.11.2014) besetzten die Beamtinnen und Beamten bei einem
weiteren Großeinsatz mehrere Autobahnabfahrten.

Das Ehepaar G., 66 und 68 Jahre alt, kehrte am vergangenen Sonntag
nach einem Spaziergang zu ihrem Reihenhaus in Boele zurück. Dort
erlebten die Eheleute eine böse Überraschung. Denn irgendwann in der
Zeit zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr hatten sie ungebetenen Besuch.
Ihre Terrassentür war aufgehebelt. Die Einbrecher durchwühlten in
allen Räumen die Schränke und Schubladen. Neben Bargeld ließen die
Diebe auch alten Familienschmuck mitgehen. Horst G. sagt:" Wir hatten
einen riesigen Schreck. Schlimm ist das Gefühl, dass sich fremde
Menschen in unseren eigenen vier Wänden aufgehalten haben. Also dort,
wo man sich eigentlich sicher fühlt."

Die Hagener Polizei nimmt das Problem sehr ernst. Kriminalrat
Michael Bauermann leitet mehrere Kommissariate und hat sich intensiv
mit dem Thema Wohnungseinbruch beschäftigt. "Wir wollen das Übel bei
der Wurzel packen", so Bauermann. "Wir erhöhen den Fahndungsdruck.
Die Täter sollen erst gar nicht die Möglichkeit zu einem Einbruch
haben."

Daher besetzten Polizistinnen und Polizisten heute (25.11.2014)
zum wiederholten Male bis in die späten Abendstunden mehrere
Autobahnabfahrten und durchstreiften verschiedene Stadtteile.
Kriminalrat Bauermann: "Einbrecher müssen das Gefühl haben, hier in
Hagen jederzeit in eine Kontrolle geraten zu können. Wir wollen
Einbrecher erkennen und festnehmen."

Und das mit Erfolg. Der Hagener Polizei gelang es nämlich, die
Fallzahlen beim Wohnungseinbruch im Vergleich zum vergangenen Jahr
deutlich zu senken. Beim heutigen Einsatz gingen den Fahndern vier
Männer im Alter von 22 - 36 Jahren ins Netz, die Buntmetall
unbekannter Herkunft mit sich führten. Die Männer erwartet nun eine
Strafanzeige wegen Diebstahl. An den Kontrollstellen und in
verschiedenen Stadtteilen wurden eine Vielzahl von Personen und
Fahrzeugen kontrolliert. Michael Bauermann erwartet, dass der heutige
Einsatz zu wertvollen neuen Erkenntnissen führen wird. Dann schlägt
die Stunde der Kriminalisten. Sie werten die Informationen aus und
fügen sie zu einem Gesamtbild zusammen.

"Darüber hinaus", betont Kriminalrat Bauermann, "kann jeder zur
Reduzierung der Tatgelegenheiten beitragen, indem er seine Wohnung
oder sein Haus gegen Einbrüche sichert. Und das muss noch nicht
einmal teuer sein." Kostenlose Beratung gibt es bei dem darauf
spezialisierten Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der
Hagener Polizei unter der Rufnummer 02331/986-1535.


OTS: Polizei Hagen
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