Arbeitslosigkeit in Hagen geht wieder zurück - Besserung der Arbeitsmarktlage im Februar

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Hagen: Agentur für Arbeit |

Der Februar brachte nach dem normalen Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn bereits wieder eine Besserung der Arbeitsmarktlage in Hagen. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 80 auf 10 791. Die Arbeitslosenquote verringerte sich leicht um 0,1 Punkte auf 11 Prozent. Vor zwölf Monaten lag sie bei 11,2 Prozent.

„Die Arbeitslosigkeit ist immer zu Jahresbeginn auf dem Höchststand. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Die zwei- und dreieinhalbjährigen Berufsausbildungen enden, der Kündigungs- oder Befristungstermin zum Jahresende zeigt seine Wirkung und bei den Außenberufen ruht die Arbeit. Häufig wird die höchste Arbeitslosigkeit des Jahres im Februar erreicht“, so Marcus Weichert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hagen. „Der heimische Arbeitsmarkt zeigt sich stabil. Die Arbeitskräftenachfrage belebt sich. Insgesamt ist die Ausgangslage für eine Frühjahrsbelebung in den nächsten Monaten nicht schlecht.“
Die aktuelle Entwicklung beruht auf Rückgängen der Erwerbslosenzahlen in der Arbeitslosenversicherung wie auch in der Grundsicherung. In Zahlen bedeutete dies: 2.397 waren Kunden der Arbeitsagentur (28 oder 1,2 Prozent weniger als im Vormonat), und 8.394 wurden durch das Jobcenter Hagen betreut (52 oder 0,6 Prozent weniger). Die Entwicklung war hinsichtlich der Zielgruppen sehr unterschiedlich. Dabei stieg die Zahl der jüngeren Erwerbslosen unter 25 Jahren durch das Auslaufen einiger verkürzter Ausbildungsgänge um 2,2 Prozent oder 27 auf 1261. Die Zahl der Älteren über 50 Jahren reduzierte sich hingegen um 0,8 Prozent oder 25 auf 3.055, die der Langzeitarbeitslosen um 0,4 Prozent oder 19 auf 4.794.
Nach dem überdurchschnittlichen Anstieg der Ausländerarbeitslosigkeit in der Stadt Hagen zum Jahresbeginn gab es auch hier aktuell einen kleinen Rückgang. Die Zahl der erwerbslosen Migranten, insbesondere aus Südeuropa und den nichteuropäischen Asylherkunftsländern, sank um 19 oder 0,5 Prozent auf 4.124.
Die Kräftenachfrage in der Volmestadt stieg erneut. 487 Stellen wurden neu gemeldet, 80 mehr als im Januar und 58 mehr als im Vorjahr.
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