RVR gibt grünes Licht für Bewerbung zur Internationalen Gartenschau (IGA)

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Projekte auch in Hagen geplant


Der Verbandsausschuss des RVR hat in dieser Woche grünes Licht für die Bewerbung zur Internationalen Gartenbauausstellung 2027 gegeben. „Auf Initiative der CDU wurde beschlossen, dass eine abschließende Entscheidung über die Durchführung erfolgt, wenn Maßnahmen und Kosten nach einer erfolgreichen Bewerbung vorliegen. Wenn die Finanzierung darstellbar ist, steht der Durchführung 2027 nichts entgegen“, erläutert Hans-Dieter Fischer, der für Hagen im CDU-Fraktionsvorstand des RVR sitzt.

Auch wenn für Hagen kein Regionaler Ausstellungsstandort vorgesehen ist, so gibt es hier Chancen für Projekte vor Ort. „Als mögliche weitere Projektstandorte führt der Regionalverband Ruhr in einer Machbarkeitsstudie den Stadtgarten mit Bismarckturm, das Freilichtmuseum, den Hengsteysee und den Park der Villa Hohenhof auf. Gerade den stark sturmgeschädigten öffentlichen Parkanlagen könnte durch die langfristige Umsetzung einer solchen Ausstellung eine Entwicklungsperspektive geboten werden“, so Hans-Dieter Fischer abschließend.

Eine Internationale Gartenbauausstellung findet in Deutschland alle 10 Jahre statt. Interessierte Städte müssen sich nach einem bestimmten Reglement um die Austragung der IGA bewerben. Internationale Gartenbauausstellungen werden von der Bundesrepublik Deutschland beim Bureau International des Expositions (BIE) in Paris beantragt und müssen zudem von der Association Internationale des Producteurs de l’Horticulture (AIPH) genehmigt werden. Die endgültige Entscheidung zur Durchführung trifft das BIE. Die nächste Internationale Gartenbauausstellung findet 2017 in Berlin-Marzahn statt.
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