Wirtschaftsstaatssekretärin Brigitte Zypries besuchte FernUniversität

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Staatssekretärin Brigitte Zypries (M.) ließ sich von Rektor Prof. Helmut Hoyer (2.v.r.) und Kanzlerin Regina Zdebel (r.) die FernUniversität zeigen und erläutern, welche Bedeutung sind für die Weiterbildung Berufstätiger hat. Begleitet wurde sich von den Bundestagsabgeordneten René Röspel (SPD) und Cemile Giousouf (CDU). (Foto: FernUniversität)
Hagen: Fernuniversität |

Brigitte Zyprie, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, besuchte am Montag die FernUniversität in Hagen.

Sie ließ sich von Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer und Kanzlerin Regina Zdebel erläutern, was die – nach Studierendenzahlen – größte deutsche Hochschule bei der Weiterqualifizierung von Beschäftigten seit vielen Jahren leistet und in Zukunft leisten kann. Dabei ging es auch um den von der FernUniversität forcierten Einsatz digitaler Medien in Lehre und Weiterbildung. Dies ist angesichts der Digitalisierung der Arbeitswelt auch ein zentrales Thema der Staatssekretärin im Hinblick auf lebenslanges Lernen.
Interessant für die Wirtschaft ist ebenfalls das Studieren ohne Abitur. Im Wintersemester 2014/15 studierten 8.465 beruflich für ein Studium Qualifizierte an der FernUniversität – so viele wie an keiner anderen deutschen Universität. Eine weitere beeindruckende Zahl: 80 Prozent der 78.000 Studierenden sind gleichzeitig berufstätig, 40 Prozent aktualisieren in Hagen ihr Wissen aus einem früher abgeschlossenen Studium. Ihnen kommt das hochflexible Fernstudiensystem zugute.
Angesichts des demografisch bedingten Fachkräftemangels wird die Bedeutung der FernUniversität für das lebenslange Lernen noch größer werden, sind sich Rektor und Kanzlerin ebenso sicher wie der Hagener Bundestagsabgeordnete René Röspel (SPD) und seine Kollegin Cemile Giousouf (CDU), die Brigitte Zypries begleiteten. Ein wichtiges Gesprächsthema in diesem Zusammenhang war auch die Finanzierung der FernUniversität, denn obwohl nur 30 Prozent der Studierenden aus NRW kommen, trägt das Land 60 Prozent des Haushalts von annähernd 100 Mio. Euro. Mit den gegenwärtigen finanziellen Ressourcen ist es der FernUniversität nicht möglich, über den gegenwärtigen Stand hinaus der ständig wachsenden Nachfrage zu entsprechen und ihr Angebot auszuweiten.
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