Abschiedsspiel Patrick Lütgenau-Fotostrecke

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VfL Eintracht Hagen – Pattis VfL Eintracht Hagen Allstars 42:33 (18:18)

Bei der Befragung der Trainer vor der Partie seiner Mannschaft gegen eine Hagener Allstar-Mannschaft zum Abschied von Vereinsikone Patrick Lütgenau hatte Lars Hepp vom aktuellen Zweitligisten VfL Eintracht Hagen nur einen Wunsch: „Ich hoffe, dass alle gesund bleiben.“ Der Wunsch sollte erhört bleiben, als ernsthafter Test durfte die Partie aber trotz aller Bemühungen und eines 42:33 (18:18)-Erfolges der aktuellen Mannschaft nicht. Vereinslegende und Publikumsliebling Roman Becvar nahm aber die Mannen von Hepp bereits in der Halbzeit in Schutz: „Solche Spiele sind für Profis unwahrscheinlich schwer, sie spielen nicht mit Vollgas, keiner will sich verletzen.“

Die Grün-Gelben boten Lütgenau und den knapp 450 Zuschauern bereits vor dem Anpfiff etliche Schmankerl. So gab es neben einer Laudatio, vorgetragen von Präsident Detlef Spruth, bei der die Zuschauer immer wieder den Namen Lütgenaus skandierten, einen Cheerleader-Auftritt sowie ein Tischtennis-Spiel. Auf dem Handballparkett angekommen bekamen die Zuschauer ein flottes Hin und Her zu sehen, bei dem die Allstars immer wieder ihr Können aus vergangenen Tagen aufblitzen ließen, während die Profis von heute mit fortschreitender Spieldauer immer häufiger ihre konditionellen und athletischen Vorteile nutzen. Weitere Höhepunkte: In der 45. Minute machte Torhüter Jürgen Müller bei einem Siebenmeter Schiedsrichter Martin Wiggershaus Platz, gegen den Lütgenau eiskalt per Dreher vollstreckte. In der 56. Minute nahmen die Schiedsrichter eine Auszeit – damit Lütgenau auf den Schultern seiner ehemaligen Kameraden vom Feld eskortiert werden konnte. Und noch eine Randnotiz: Marius Kraus erzielte zwar sieben Treffer, davon aber nur sechs für den Zweitligisten. Er hatte es sich nicht nehmen lassen, die letzten Minuten im Team seines langjährigen Weggefährten mitzuwirken.

Der Gefeierte zeigte sich ob der vielen Glückwünsche sichtlich gerührt. Die Frage von Hallensprecher Thorsten Barteldrees zwei Minuten nach seinem Laufbahnende, wie er sich denn fühle, beantwortete er dennoch trocken mit: „Einfach nur glücklich.“

Eintracht: Mahncke (21.-40.), Müller (41.-60.), Ferne (1.-20.); Reinarz (11/1), Schneider, Prokopec (2), Strohl (6), Fridgeirsson (3), Ciupinski, Tubic (5), von Boenigk (4), Kerssenfischer (2), Kraus (6 und 1), Renninger (2), Weißbach (1).
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