Phoenix Hagen gegen Bonn nach zweimaliger Verlängerung 99:101

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      Das letzte Heimspiel der Saison 2014 / 2015. Auch der Bundestrainer Chris Fleming war in der Halle.
Was ein Spiel in der Enervie Arena. Mit dem letzten Heimspiel zeigten die Spieler das sie bereit sind zu kämpfen. Ein Spiel was die Zuschauer mit gerissen hat. Das Spiel ging zweimal in die Verlängerung. Und durch eigenartige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns verlor Phoenix Hagen mit 99:101. Verdient wäre der Sieg diesmal für die Hagener gewesen. Bester Mann auf dem Feld Larry Gordon. Die Hagener von Anfang an stark. Auch wenn man im dritten Viertel ein wenig nach gelassen hat. Aber die Spieler von Phoenix Hagen gaben alles für die Zuschauer. Und wie gesagt die waren begeistert und standen hinter dieser Mannschaft.
Viel Freude bereitete uns der Felix mit seinen beiden Mitstreitern die immer versucht haben für Stimmung zu sorgen.
Und diesmal ein großer Dank an das Phoenix Hagen Dance Team die wirklich alles gegeben haben.
Phoenix Hagen verliert also gegen Bonn mit 99:101.

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DOPPELTE OVERTIME: PHOENIX VERLIERT LETZTES HEIMSPIEL KNAPP
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Eine Wahnsinns-Partie bot Phoenix Hagen im letzten Heimspiel der Saison:
Gegen die Telekom Baskets Bonn holten die Feuervögel zunächst im vierten
Viertel einen 17-Punkte-Rückstand auf. 3.145 begeisterte Zuschauer in der
ausverkauften ENERVIE Arena, unter ihnen Basketball-Bundestrainer Chris
Fleming, sahen gleich zwei Overtimes. Mit 99:101 (92:92, 81:81, 41:38)
ging das NRW-Derby schließlich knapp verloren.

Das Personal:

Bei Phoenix Hagen fiel Kapitän David Bell weiter mit einer
Ellbogenverletzung aus. Die Nachwuchsspieler Jonas Grof und Marcel Keßen,
der am Freitag in Oldenburg sein Beko BBL-Debüt gegeben hatte, spielten
in Quakenbrück gegen die Young Dragons. Dort machten sie mit einem
72:65-Sieg der Juniors den Einzug in das TOP4-Turnier in eigener Halle
perfekt. Phoenix-Headcoach Ingo Freyer schickte zu Beginn Niklas Geske,
Todd Brown, Larry Gordon, Keith Ramsey und Dino Gregory aufs Feld. Der
Bonner Trainer Mathias Fischer nominierte Eugene Lawrence, Benas Veikalas,
Andrej Mangold, Angelo Caloiaro und Dirk Mädrich für seine Starting
Five.

Der Spielverlauf:

Mit einem Freiwurf eröffnete Niklas Geske die Partie. In den
Anfangsminuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Match. Nach mehreren
Führungswechseln traf Dino Gregory zum 5:5-Ausgleich (3.). Bonn konnte
sich nicht auf mehr als vier Punkte absetzen. Dem zwischenzeitlichen 9:13
durch Bonns Spielmacher Eugene Lawrence folgte ein 7:0-Lauf der Hagener
mit Treffern von Ramsey, Nixon und Gregory. Durch Nixons Dreier in
Führung gegangen (6.), verteidigten die Feuervögel ihren Vorsprung bis
in die letzte Minute des ersten Viertels. Lawrence glich per Freiwurf zum
20:20 aus. Browns And-One-Spiel brachte Hagen die Führung zurück.

Auch im zweiten Viertel brannte das Hagener Offensiv-Feuerwerk weiter: Die
Treffer von Gregory bedeuteten gleich zweimal einen
Fünf-Punkte-Vorsprung. Bonn dagegen tat sich im Angriff etwas schwerer.
Auch aus der Distanz lief es jetzt für Hagen rund: Gordon traf zum 30:24
(15.), während Bonns Wachalski kurz darauf vergab. Nixon, der eine starke
erste Hälfte spielte, legte noch einen Dreier drauf (16.), sodass Phoenix
mit sieben Punkten führte. Auch den Rebound dominierten die Feuervögel
zu diesem Zeitpunkt. Benas Veikalas brachte die Telekom Baskets mit einem
Korbleger zum 34:32 auf zwei Punkte zurück (18.). Doch da die Hausherren
weiter fleißig trafen, verteidigten sie ihre Führung. Mit 41:38 ging es
aber recht knapp in die Pause.

Der Führungswechsel erfolgte kurz nach dem Seitenwechsel: Zwei Korbleger
hintereinander von Dirk Mädrich brachten das 41:42 (21.). Die Feuervögel
kamen nun nicht mehr so leicht durch die Bonner Verteidigung: Erst nach
über drei Minuten trafen sie wieder, als Larry Gordon einen Korbleger zum
43:46 ins Netz beförderte. Mehr als sechs Punkte Vorsprung konnte Bonn
aber nicht herausspielen, und nach Gordons Dreier zum 48:51 war wieder
alles offen (25.). Nixon verkürzte kurz darauf auf einen Zähler (26.).
Dann verließ Hagen aber das Wurfglück, Bonn startete einen 11:0-Lauf und
ging erstmals zweistellig in Führung. Exakt eine Minute vor Ende des
dritten Viertels traf Gordon zum 52:62. Klimavicius, Koch, Brooks und
McConnell trafen noch für Bonn. Mit der Hypothek eines
17-Punkte-Rückstands ging es ins Schlussviertel.

Zehn Minuten blieben den Feuervögeln für eine Aufholjagd. Und die begann
spektakulär: Geske per Freiwurf, Ramsey mit einem Korbleger, Gregory aus
der Halbdistanz, Gordon per Freiwurf und Brown mit einem Dreier – bei
den Hagenern traf jetzt jeder, und das aus allen Positionen. Gordon
verkürzte per Korbleger auf 63:69 und sorgte damit für den elften
Phoenix-Punkt in Serie (34.). Bei den Baskets lief offensiv fast nichts
mehr zusammen. Erst nach dreieinhalb Minuten trafen sie dank eines
Freiwurfs von Brooks wieder. Bis auf vier Punkte arbeiteten sich die
Feuervögel nach Korbleger von Geske zum 69:73 heran (37.). Und das
Punktesammeln ging munter weiter: Nach Dreier von Brown bebte die ENERVIE
Arena, Gordon verkürzte per Freiwurf auf zwei Punkte (38.). Der ersehnte
Ausgleich fiel genau eine Minute vor Schluss durch Gordons Freiwurf zum
79:79. Wenig später ging Phoenix erstmals seit Beginn des dritten
Viertels in Führung, als erneut Gordon zwei Freiwürfe versenkte. Sieben
Sekunden vor Ende traf Brooks beide Freiwürfe zum 81:81-Ausgleich, und es
ging in die Verlängerung.

Die Zugabe dominierte zunächst Bonn: Klimavicius traf per Korbleger,
Veikalas und Brooks punkteten jeweils dreifach zum 81:89. Wieder war Hagen
in der Position des Jägers – und nahm diese gut an: Ramsey und Brown
verkürzten auf drei Punkte. Bei diesem Abstand blieb es auch nach
McConnells Dreier und Gordons Dunking und Bonus-Freiwurf nach Foul. 21
Sekunden waren in der Verlängerung noch zu spielen, als Brown seinen
bereits vierten Dreier traf und zum 92:92 ausglich. Der letzte Hagener
Angriff blieb ohne Korberfolg, und es gab weitere fünf Minuten oben
drauf.

Brown brachte Hagen in Führung, die kurz darauf wieder Bonn durch einen
Dreier von Caloiaro übernahm. Bonn baute den Vorsprung auf vier Punkte
aus, ehe Brown mit zwei Freiwürfen auf 96:98 verkürzte. Klimavicius traf
nur einen von zwei Freiwürfen und Zamal Nixon verwandelte sieben Sekunden
vor Ende der zweiten Overtime den Dreier zum 99:99. Ryan Brooks besorgte
schließlich den 101:99-Sieg der Telekom Baskets.

Das Fazit:

Zum Ausklang einer kuriosen Heim-Saison gab es ein mehr als kurioses Spiel.
Die Aufholjagd im vierten Viertel und zwei Overtimes machten ordentlich
Werbung für den Basketball-Sport. Über Sieg oder Niederlage entschieden
am Ende Kleinigkeiten, dennoch waren die Statistiken aussagekräftig:
Einer Hagener Wurfquote von nur 46 Prozent aus der Nahdistanz standen 66
Prozent auf Seiten der Bonner entgegen. Die Dreier-Quote war mit jeweils
35 Prozent ausgeglichen. Bei den Rebounds war Hagen lange überlegen. Erst
gegen Ende des dritten Viertels kippte das Verhältnis, das letztendlich
bei 49:37 für Bonn lag. Das schnelle Hagener Spiel verleitete die Baskets
zu 29 Turnovers, während die Hausherren selbst nur 13 Bälle verloren. 15
Steals holten sich die Feuervögel, Bonn dagegen nur sechs. Top-Scorer der
Partie wurde Larry Gordon, der mit 29 Punkten und 13 Rebounds zu einem
Double-double kam.

Die Trainerstimmen:

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Es ist schade, wenn Kleinigkeiten am Ende
entscheiden, die man nicht wirklich beeinflussen kann. Ein Freiwurf oder
ein Foul bringen die Verlängerung oder eben nicht. Wir hätten das Spiel
gerne gewonnen, aber ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen.
Wir haben mit viel Herz gekämpft und sind im letzten Viertel
zurückgekommen. Zwar haben wir den Rebound verloren, aber das
Turnover-Verhältnis mit 16 gewonnen, das gibt es auch nicht oft. Diese
gute Einstellung wollen wir ins erste Heimspiel der neuen Saison
mitnehmen.“

Mathias Fischer (Telekom Baskets Bonn): „Es ging für Hagen um nichts
mehr, aber die Mannschaft war trotzdem sehr motiviert. Das Spiel war von
großer Hektik geprägt. Wir haben den Rebound gewonnen, hatten aber 29
Ballverluste. Das hätte uns fast den Sieg gekostet. Hagen hat in der
Overtime unglaubliche Würfe getroffen. Kompliment an beide Mannschaften,
es war ein Kampf bis zum Ende. Insgesamt war es das erwartet schwere Spiel
nach unserem emotionalen Highlight gegen die Bayern am Freitag.“

Die Statistik:

Phoenix Hagen – Telekom Baskets Bonn 99:101 (92:92, 81:81, 41:38)

Phoenix Hagen: Gordon (29/2, 13 Reb.), Brown (25/4), Gregory (15, 8 Reb.),
Nixon (13/3), Ramsey (9, 4 St.), Geske (4, 8 Ass., 4 St.), Igbavboa (4),
Bleck.

Telekom Baskets Bonn: Veikalas (16/2), Mädrich (15), Caloiaro (13/1),
Brooks (12/1), Klimavicius (13, 14 Reb.), Lawrence (9/1), Mangold (6/1),
Wachalski (6), Koch (6), McConnell (4/1).

Zuschauer: 3.145 (ausverkauft)

Schiedsrichter: Markus Hesse, Nesa Kovacevic, Jens Hegemann

Technischer Kommissar: Walter Schrauzer

Stationen: 11:13 (5.), 23:20 (10.), 30:26 (15.), 41:38 (20.), 48:51 (25.),
52:69 (30.), 65:73 (35.), 81:81 (40.), 92:92 (45.), 99:101 (50.).






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Herausgeber:
Phoenix Hagen GmbH
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