VfL Eintracht Hagen verliert gegen Wilhelmshaven

Anzeige
Hagen: Ischelandhalle | Mit 28:30 verliert der VfL Eintracht Hagen.
Hier die Bildergalerie.

Rekordkulisse in der laufenden Spielzeit, über weite Phasen stark gespielt – und doch nichts Zählbares mitgenommen. So lautete das enttäuschende Fazit von Handball-Zweitligist VfL Eintracht Hagen im ersten Spiel nach der Europameisterschaftspause gegen den Wilhelmshavener HV.

Bis zum 8:8 (16.) sahen die 1000 Zuschauer in der Enervie Arena ein Spiel auf Augenhöhe, dann folgte der erste „Aussetzer“ der Grün-Gelben. In nur sechs Minuten verspielte die Mannschaft von Trainer Lars Hepp den Gleichstand mit einer hohen Zahl an technischen Fehlern leichtfertig, lief dem Drei-Tore-Rückstand trotz einer furiosen Vorstellung von Torhüter Jürgen Müller bis zum Pausenpfiff hinterher. Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Erst legten die Niedersachsen vor, erhöhten ihre Führung bis auf 22:17 (38.), danach kamen die Hagener angeführt von Müller und dem besten Feldtorschützen im Spiel, Sebastian Schneider, wieder heran. Beim 20:22 (41.) und einem Ballgewinn witterte das Publikum eine Wende, doch weit gefehlt. Nach dem 21:23 durch Marius Kraus spielte nur noch der WHV, bis zum 21:27 fiel den Hausherren kein Gegenmittel ein. „Damit war die Partie dann auch gelaufen“, gestand Hepp nach dem Schlusspfiff.

„Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Bis zum 8:8 war es ein ausgeglichenes Spiel, danach haben wir in der Abwehr so gespielt, wie ich mir das vorstelle – und damit das Spiel entschieden“, lautete das Fazit des rundum zufriedenen Christian Köhrmann. Hepp sprach den Gästen auch ein verdientes Lob aus: „Obwohl wir viele Dinge gut gemacht haben, habe ich hier einen verdienten Sieger gesehen“, gestand Hepp während der Pressekonferenz. Neben viel Lob für seine Farben – trotz der Niederlage – ging er sehr selbstkritisch mit sich ins Gericht: „Vielleicht muss ich die Schuld für die Niederlage auf mich nehmen, weil ich die Abwehr nicht eher geöffnet habe. Aber ich kenne Lukas Mertens seit so vielen Jahren, und weiß, wie stark er in Situationen ist, in denen er viel Platz bekommt, daher habe ich mich relativ spät für diese Variante entschieden.“

Eintracht: Mahncke (53.-60., 3 Paraden), Müller (1.-53., 15 Paraden); Friðgeirsson (5), Tubic (1), Schneider (8), Rink (n.e.), Renninger (4), Strohl, Aschenbroich, Reinarz (4/1), Kraus (3), Ciupinski, Prokopec (3/1), von Boenigk.

WHV: Bokesch (11/2 Paraden); Maas (1), Vorontsov (3), Köhler (3), Barkow (1), Mertens (5), Köhler, O. Köhrmann (1), Kozul, Schwolow (8/5), Drechsler (7), Kalafut (1). TEXt VFL Eintracht Hagen
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.