Symbolischer Baubeginn am Bahnhof

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Nach einer Wartezeit von etwa 20 Jahren ist am Dienstag endlich der Startschuss für den Baubeginn gefallen.
 
Alles fest im Griff: Verkehrsminister Groschek am Steuer bei der symbolischen ersten Baggerfahrt.
Es war wirklich höchste Eisenbahn! Als sich am Dienstagmorgen NRW Verkehrsminister Michael Groschek, Bürgermeister Bodo Klimpel, der Konzernbevollmächtigte der Bahn für das Land Nordrhein-Westfalen Werner Lübberink, die Prokuristin der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR Gabriele Matz und der Bahnhofsmanager der DB AG Michael Jansen zum offiziellen Baubeginn der Park + Ride-Anlage und der neuen Personenunterführung am Halterner Bahnhof trafen, war die Erleichterung aller Anwesenden groß.

Was die Verkehrsinfrastruktur anbetrifft, war die Situation am Halterner Bahnhof bisher nicht gerade vorbildlich. Die nun entstehende Park + Ride Anlage mit 380 Stellplätzen auf der rückwärtigen Seite des Bahnhofgebäudes war längst überfällig. Durch den behindertengerechten Neubau einer Personenunterführung mit zusätzlichem Aufzug wird die Parkanlage mit dem Bahnhof verbunden werden.“Moderne und barrierefreie Bahnhöfe mit guten Parkmöglichkeiten für unsere Kunden sind Voraussetzungen für einen attraktiven und intermodalen öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen“, erklärte Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Bahn.

Wichtiges Projekt für Halterner und Auswärtige

“Seit etwa 20 Jahren wartet die Stadt auf die Realisierung dieser Pläne und den Baubeginn,“ so Bürgermeister Bodo Klimpel: “Wir hoffen, dass damit nun endlich in der Stadt erstens die Verkehrslage und zweitens auch am Bahnhof selbst die Situation deutlich verbessert werden kann. Für uns ist dies ein sehr wichtiges Projekt, von dem unsere zahlreichen Pendler und ebenso die Touristen erheblich profitieren werden. Besonders am Herzen liegen uns die Aufzüge, damit künftig auch Menschen mit Behinderungen die Bahnsteige erreichen können.“

“Ohne diese Baustelle bleiben wir im Stau stecken.“

Die neue Anlage wird die bisherige Verkehrssituation und Staus zukünftig deutlich entschärfen. “Stau“ war dann auch das Stichwort für Verkehrsminister Michael Groschek: “Ohne diese Baustelle bleiben wir im Stau stecken.“ Für den Bau der Großprojekte Parkanlage und Unterführung fallen Investitionen von rund 7 Millionen € an von denen das Land NRW 6,5 Millionen € trägt. Für den Bau muss zunächst eine 10.000 Volt-Stromleitung verlegt werden. Außerdem sind Rodungsarbeiten nötig um die Baustellenfläche zu errichten. Im Anschluss an diese Vorarbeiten bis Ende Februar 2017 erfolgt der Abriss der noch vorhandenen Gebäude bevor dann mit den Arbeiten für den neuen Personentunnel begonnen werden kann. Nach dessen Fertigstellung erfolgt der Bau der Park + Ride-Anlage.
Verkehrsminister Groschek erklärte weiter: “Das Land investiert neben der Bahnhofsmodernisierungsoffensive 2 zusätzliche Landesmittel in Höhe von 6,5 Millionen € in den Bahnhof Haltern am See. Das zeigt die Bedeutung, die dieser Standort auch in Zukunft haben wird. Wir wollen hier eine umfassende Modernisierung hinbekommen und den Bahnhof fit für zukünftige Aufgaben machen.“ Während der bis voraussichtlich Mitte 2019 dauernden Bauphase wird die Baustelle durch eine provisorische Fußgängerbrücke über die Gleisanlagen überbrückt werden.
Mit einer symbolischen Baggerfahrt fiel im Anschluss der offizielle Startschuss für den Baubeginn der Park + Ride-Anlage und die Personenunterführung in Haltern am See.


Modernisierungsoffensive 2


Weitere Maßnahmen an den Bahnsteigen im Rahmen einer Modernisierungsoffensive 2 starten nach der Fertigstellung der Parkanlage und der Unterführung. Geplant ist eine neue Bahnsteig-Ausstattung mit modernisiertem Dach, neuem Bodenbelag und taktilen Leitsystemen für Sehbehinderte. Zusätzlich kommen ein Wetterschutz, neue Sitzgelegenheiten, Vitrinen und Abfallbehälter hinzu. Die Kosten für diese zweite Modernisierungsoffensive werden etwa 4,8 Millionen € betragen. Etwa 1,4 Millionen € übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen. Die Deutsche Bahn und der Bund werden 3,4 Millionen € übernehmen.
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