11. Römertage im LWL-Römermuseum Haltern werfen ihre Schatten voraus

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Spannendes gibt es in den vielen Zelten zu entdecken, die auf dem Gelände vor dem LWL-Römermuseum aufgeschlagen werden. Foto: LWL/Burgemeister
 
Die Römer marschieren in diesem Jahr wieder mit ihren Erkennungszeichen auf. Foto: LWL/Burgemeister

Haltern. Die Römer marschieren wieder an ihrer alten Wirkungsstätte auf und "besetzen" am 20. und 21. August nicht nur das Gelände vor dem LWL-Römermuseum in Haltern am See, sondern erstmals auch den gerade eröffneten Nachbau des Westtores mit der angrenzenden Befestigung. Dann haben wie schon vor über 2000 Jahren die Legionäre das Sagen und stürzen sich in Arbeit, Kampf und Vergnügen: am Samstag von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Einmal vom originalen puls, dem römischen Getreidebrei kosten, in römische Rüstung schlüpfen oder auf dem Nachbau der Lagerumwehrung patrouillieren: Rom-Begeisterte können bei diesem Fest für die ganze Familie tief ins römische Lagerleben eintauchen. Sie erfahren hautnah, wie römische Legionäre und Zivilbevölkerung vor 2000 Jahren lebten.

Rom-Begeisterte können bei diesem Fest für die ganze Familie tief ins römische Lagerleben eintauchen


Auf dem vielfältigen Programm steht auch wieder die "hydraulis", eine römische Wasserorgel. Sie ist ebenso ein Nachbau eines antiken Musikinstruments wie das Horn, das ihre ganz besondere Musik begleiten wird. Gebaut haben beides die Musikwissenschaftler Justus Willberg und Hagen Pätzold als Ensemble "Cornu et Hydraulis". Die "hydraulis" wurde in der Antike im Zirkus und im Theater gespielt, füllte ganze Arenen und wurde auf Wandmalereien dieser Zeit abgebildet.

Darüber hinaus zeigen römische und germanische Handwerker, wie vor rund 2000 Jahren gearbeitet wurde, während Legionäre ihre Truppenparade abhalten und das neue Westtor kurzerhand in Besitz nehmen. Nach Vorführungen, Geschützdemonstrationen und Mitmachaktionen werden die müden Geister dann wieder bei "Brot und Spielen" erfrischt. Römische Originalrezepte erwecken die Gaumenfreuden wieder zum Leben, beim römischen Würfelspiel sind volle Konzentration und eine Portion Glück gefragt, die musikalische Untermalung sorgt für Entspannung. In einem Magierbüro können Besucher ihr Schicksal in die Hand nehmen und nach eingehender Beratung Zaubersprüche für alle Lebenslagen verfassen, während der Film "Von Rom nach Germanien" im Museum zeigt, wie die Römer an die Lippe kamen und sich dort einrichteten. Auch das Gelände der Römerbaustelle Aliso ist geöffnet. Hier kann jeder den Nachbau der Lagerumwehrung mit einer mehr als 150 Meter langen Holz-Erde-Mauer, der Rekonstruktion des Westtores und vorgelagerten Spitzgräben erkunden und über die "Ferngläser" einen Blick in die Vergangenheit riskieren. Denn hier offenbart sich das Gelände vor dem früheren Römerlager so, wie es die Soldaten vor 2000 Jahren vor Augen hatten.

Termin: Römertage 2016 im LWL-Römermuseum in Haltern am See
20. August: 10 bis 19 Uhr
21. August: 10 bis 18 Uhr
Programm: Germanische und römische Handwerker, Lagerleben, Musik: Wasserorgel und Horn, Truppenparade, Vorführungen, Geschützdemonstrationen, Infostände, Mitmach-Aktionen, römische Spiele, Speisen und Getränke nach Originalrezepten, Film "Von Rom nach Germanien", Magierbüro.

Mehr über die Römertage lesen Sie hierMehr über die Römertage lesen Sie hier
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