Ehrung für einen „tollen Kerl“

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Wegen seiner zahlreichen Verdienste für die FDP und die Allgemeinheit wurde Reinhard Schulze Neuhoff (Mitte) durch den FDP-Ortsvereinsvorsitzenden Volker Ebel (links) der Ehrenvorsitz angetragen. Erste Gratulanten waren der Landtagsabgeordnete Dirk Wedel (Zweiter von links), Bürgermeister Dr. Jan Heinisch (Zweiter von rechts) und der stellvertretende Landrat Michael Ruppert. (Foto: Ulrich Bangert)
Heiligenhaus: Rathaus | „Wenn ich mal schlechte Laune habe, schaue ich mir die Auszeichnungen an, dann kann ich sehen, was ich für ein toller Kerl bin.“
Mit Auszeichnungen überhäuft wurde jetzt Reinhard Schulze Neuhoff, der vor 30 Jahren dem FDP-Ortsverband beitrat. Bevor Vorsitzender Volker Ebel dem Studiendirektor am Berufskolleg Niederberg den Ehrenvorsitz übertrug, zählte er einige Stationen des politischen Lebens des 63-Jährigen auf, der nach einer Banklehre Lehrer wurde.
Nach seiner Aufgabe als sachkundiger Bürger übernahm er 1994 den Fraktionsvorsitz im Rat, daneben hatte er Funktionen auf Kreis- und Landesebene. „Das volle Paket“, fand Volker Ebel, der Schulze Neuhoff als einen „Liberalen aus Leidenschaft“ bezeichnet. „Du hast der Heiligenhauser FDP ein Gesicht gegeben.“
Volker Ebel dankte auch Ehefrau Helga, dass sie ihren Mann so oft hat ziehen lassen, um im Rathaus Politik zu machen. Neben seinen politischen Aufgaben engagierte sich Reinhard Schulze Neuhoff in vielen Bereichen, so bei den Rotariern, gründete die Tanzgruppe Achterrüm und er war Vorsitzender des Hockeyclubs Velbert.
Der stellvertretende Landrat Michael Ruppert erlebte den Geehrten vor allem als Schulpolitiker. „Er konnte sachkundig aus der Praxis was zu Schulpolitik sagen. Er hat den pädagogischen Impetus, warum sonst hätte er sich nach einer Banklehre zum Lehrerberuf entschlossen?“
Bevor Landtagsabgeordneter und FDP-Kreisvorsitzender Dirk Wedel Reinhard Schulze Neuhoff eine Ehrennadel überreichte, dankte er ihm für die „konsequente Umsetzung liberaler Kommunalpolitik“.
Bürgermeister Dr. Jan Heinisch prophezeite, dass Reinhard Schulze Neuhoff ein Teil der Geschichte der FDP Heiligenhaus wird. „Viele Bürger denken, dass es immer so normal ist, wenn die Politiker zusammenkommen. Man kriegt nicht immer den Dank, den man verdient“, weiß der Bürgermeister und hielt es für angemessen, das Engagement von Reinhard Schulze Neuhoff mit der Schlotschmet-Medaille zu würdigen, der höchsten Auszeichnung der Stadt.
„Wir wünschen uns, dass Du deine vielen Kontakte nutzt, um weiter Geschichte in dieser Stadt zu schreiben.“
In seinen Dankesworten lässt der Geehrte durchblicken, dass er sich nicht ganz zurückziehen wird. „Ich weiß, dass in dieser Stadt noch manches bewegt werden kann und ich dabei sein kann.“ Dazu gab er seinen Zuhörern einen guten Rat: „Man muss authentisch sein, die Leute müssen sehen, dass so gehandelt wird, wie es zuvor gesagt wurde.“
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