Freude daran, ein guter Gastgeber zu sein

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Isabel Hausmann (von links), stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Nordrhein, Marcus Kowalczyk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mettmann, Rainer Schulte, Direktor des Waldhotels in Heiligenhaus und Simon Naudzus, Koch-Azubi im dritten Ausbildungsjahr.
Heiligenhaus: Waldhotel Heiligenhaus | Der Fachkräftemangel im Hotel- und Gastgewerbe ist im Kreis Mettmann ein Problem. Derzeit sind in den zehn kreisangehörigen Städten noch 50 Ausbildungsstellen unbesetzt.

Auch der Hoteldirektor des Waldhotels in Heiligenhaus, Rainer Schulte, bietet noch freie Ausbildungsplätze als Hotelfachmann, Restaurantfachmann und als Koch an. „Mir ist wichtig, dass die jungen Menschen Freude an der Dienstleistung haben. Ein ausgewählter Beruf muss Spaß bereiten“, so Schulte. "Diese drei Berufe bieten nicht nur viele Facetten, sondern man hat darüber hinaus auch viele schöne Kontakte zu den Gästen und tolle Aufstiegschancen." Seit über 20 Jahren ist er Vorsitzender des Prüfungsausschusses bei der IHK für die Ausbildungsberufe Restaurantfachmann und Fachkraft im Gastgewerbe und bildet zudem seit vielen Jahren selber aus.

„Besonderen Wert lege ich auf einen wertschätzenden Umgang mit den jungen Menschen“, berichtet der Hoteldirektor. Derzeit seien acht Auszubildende in den drei Berufen bei ihm beschäftigt. Diese mussten natürlich auch einige wichtige Eigenschaften mitbringen. "Bei einem persönlichen Kennenlernen und einem Probearbeiten kann man sehr schnell feststellen, ob die Bewerber wirkliches Interesse haben", so der Hoteldirektor. "Wer beim Probearbeiten beispielsweise nur still zuguckt, aber nicht mit anpackt, der hinterlässt keinen guten Eindruck."

Rainer Schulte selber hat vor vielen Jahren ganz klassisch als Kellner begonnen, dann folgte eine zweite Ausbildung zum Koch. Und schließlich bildete er sich fort zum staatlich geprüften Betriebswirt für die Fachrichtung Hotel- und Gastgewerbe. "Das ist auch keine Ausnahme", betont er. "Die Aufstiegschancen sind gut und es gibt viele Bereiche auf die man sich spezialisieren kann, zum Beispiel auf Weine, Kaffee oder Tee." Und ebenso wie in vielen anderen Berufen könne man auch im Hotel- und Gastgewerbe seinen Meister machen.

Auch Marcus Kowalczyk, Chef der örtlichen Arbeitsagentur, erklärt: „Gerade die Berufe im Hotel- und Gastgewerbe bieten jungen Menschen spannende Aufgabenfelder und ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld. Gefragt sind hier Jugendliche, die mit einem Lächeln auf den Lippen, mit offenen Augen durchs Leben gehen und Freude daran haben, ein guter Gastgeber zu sein." Isabel Hausmann, stellvertretende Geschäftsführerin des DEHOGA Nordrhein, liegt die Gemeinschaftsinitiative „Ausbildung mit Qualität“ des DEHOGA und engagierter Arbeitgeber und Ausbilder am Herzen. „Um den Fachkräftebedarf im Bereich des Hotel- und Gaststättengewerbes auch zukünftig zu sichern, müssen wir den jungen Menschen eine fachlich fundierte und faire Ausbildung bieten." Zu den Leitsätzen gehören unter anderem ein angemessener Einklang zwischen Arbeit und Privatleben und die gezielte Vorbereitung der jungen Leute auf Prüfungen.

Rainer Schulte, Marcus Kowalczyk und Isabel Hausmann wissen, was viele Jugendliche davor abschreckt, sich für diese Branche zu bewerben: Die flexiblen Arbeitszeiten. "Es stimmt natürlich, dass man oftmals auch zu Zeiten arbeiten muss, an denen andere vielleicht frei haben", so Schulte. "Allerdings stimmt es nicht, dass man mehr arbeiten muss. Es gibt genauso eine Fünf-Tage-Woche wie in anderen Berufen." Gleiches gelte in Bezug auf die acht Stunden täglich.

Wer also noch auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz ist, sollte sich doch vielleicht einmal damit auseinander setzen und einen Beratungstermin bei der Agentur für Arbeit des Kreises Mettmann machen.
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