Leistungen des LWL im Märkischen Kreis 2016

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100,6 Mio. Euro hat der Märkische Kreis im Jahre 2016 an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) überwiesen; 107,2 Mio. werden es 2017 sein. Insgesamt sammelte der LWL im Haushaltsjahr 2016 so 2,1 Mrd. Euro bei den Verbandsmitgliedern, den 18 Kreisen und neun kreisfreien Städten, ein. Diese Belastung ist in vielen dieser Kommunen häufiger Gegenstand von Kritik und kritischen Nachfragen, so auch im Märkischen Kreis.

Als märkischer Abgeordneter der Landschaftsversammlung und dortiger Vorsitzender der FDP-FW-Fraktion stellt Arne Hermann Stopsack jetzt die Zahlen auf der lokalen Ebene vor und betont insbesondere den hohen Mittelrückfluss in die Region. „Von den insgesamt vom LWL 2016 in Westfalen-Lippe ausgegebenen Mitteln von 4,2 Mrd. Euro fließen 198,6 Mio. zurück in den Märkischen Kreis, also fast doppelt so viel wie die gezahlte Umlage. Dieses Geld kommt den Mitbürgerinnen und Mitbürgern im Märkischen Kreis direkt zugute, meist in der Behindertenhilfe, wo sich die Ausgaben auf insgesamt 123,9 Mio. Euro summieren.“

Im Märkischen Kreis erhielten 2016 4.834 Menschen Leistungen der Behindertenhilfe, darunter 2.004 im ambulant betreuten Wohnen, 939 beim stationären Wohnen und 1.692 bei der Teilhabe am Arbeitsleben (z. B. Werkstätten für Menschen mit Behinderung). Damit beträgt der Rückfluss in den Kreis 109,7 Mio. Euro. Aber auch im Bereich der Kinder- und Jugendförderung spielt der LWL über sein Landesjugendamt eine wichtige Rolle. So werden z. B. 49,5 Mio. Euro für Kindertagesstätten und Tagespflege aufgewendet und immerhin noch 751 T€ für Kinder- und Jugendförderung, so dass auch in diesem Bereich zusammen mit weiteren Ausgaben 59,5 Mio. Euro wieder im MK ankommen.
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