SPD präsentiert mit Uwe Kutter "die etwas andere Hemeraner Lösung" als Bürgermeisterkandidat

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Bernhard Camminadi, Inge Blask, Hans-Peter Klein und Thomas Fischer (v.l.n.r.) präsentierten Uwe Kutter (Mitte) als ihren Bürgermeisterkandidaten.

Die SPD hat zwar etwas länger gebraucht für die Bekanntgabe ihres Bürgermeisterkandidaten als die CDU, doch mit Uwe Kutter hat sie am Donnerstagabend letztendlich jemanden präsentiert, der wohl für so manchen - auch Insider - eine echte Überraschung darstellt.

"Wir haben uns in unserer Findungskommission die Frage gestellt, wie ein idealer Bürgermeisterkandidat für uns aussehen sollte", leitete Vorsitzender Thomas Fischer ein, "und dabei kam schnell heraus, dass sich der Kandidat zum einen gut in Hemer auskennen, möglichst eine juristische Ausbildung haben und über eine ausgesprochen gute Verwaltungserfahrung verfügen sollte. Und nach einigen Überlegungen sind wir dann auf Uwe Kutter gekommen, der für uns diese Eigenschaften in idealer Art und Weise erfüllt."
Und Fraktionsvorsitzender Hans-Peter Klein ergänzte: "Auch wir wollten ja eine Hemeraner Lösung und haben wohl mit Uwe die beste vorstellbare Hemeraner Lösung gefunden."

Langjähriger anerkannter Verwaltungsfachmann im Hemeraner Rathaus


Doch wer ist dieser Uwe Kutter eigentlich? Der 62-jährige Jurist war von 1986 bis 2003 bereits ein anerkannter Verwaltungsfachmann im Hemeraner Rathaus - zunächst als Leiter des Rechts- und Ordnungsamtes, anschließend als Rechts-, Ordnungs- und Umweltdezernent. In den folgenden Jahren übernahm er noch weitere Aufgaben wie die Stellvertretung des Stadtdirektors und später die Leitung des Baudezernates und schließlich des Dezernates für Jugend und Soziales. 2003 ging Uwe Kutter dann nach Unna, wo er heute noch als 1. Beigeordneter tätig (und bis 2019 gewählt) ist.
"Hinzu kommt für uns noch, dass er stets verlässlich, glaubwürdig, flexibel aber auch durchsetzungsstark war und nach wie vor ist", lobte Hans-Peter Klein.

"Ich möchte kein kleiner König sein, sondern die Bürger mitnehmen"


"Ich möchte garantiert kein ,König' im Rathaus werden, sondern ganz im Gegenteil die Bürger bei möglichst vielen Entscheidungen mitnehmen", blickte Kutter dann selbst in die Zukunft, "was nützt eine politische Entscheidung, die nicht von den Bürgern mitgetragen wird?" Genau hier sieht der Jurist auch einen Hauptgrund für die immer größer werdende Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit. " Der Ruf nach bürgerschaftlichem und ehrenamtlichen Engagement dürfe nicht nur ein immer beliebteres Schlagwort werden. Vielmehr sollten die Bürger auch bei schweren Entscheidungen mitgenommen und deren Meinung ernstgenommen werden. "Dazu müssen wir aber häufig komplizierte Verwaltungsentscheidungen für die Bürger überhaupt erst mal verständlich und transparent machen, denn nur so wächst auch ein Verständnis in der Bürgerschaft."
Er - Uwe Kutter - stehe für eine familienfreundliche, bildungsgerechte und sozialgerechte Stadt nach dem Motto "wie man lebt, so fühlt man sich." Auf Hemer warten in den nächsten Jahren große finanzielle, soziale und demografische Herausforderungen, denen er sich aber gerne stellen wolle, so Kutter abschließend.
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Christoph Diederich aus Hemer | 15.10.2015 | 17:03  
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