Die Treppenläufer

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Bei 30 Grad im Schatten ist schon in luftiger Bekleidung die pralle Sonne schwer zu ertragen, aber in kompletter Feuerwehr-Schutzausrüstung in Zusammenhang mit sportlicher Betätigung für viele unvorstellbar!

Trotzdem haben sich sechs Mitglieder des Löschzuges „In der Wanne“ der Freiwilligen Feuerwehr Herne Ende August nicht davon abbringen lassen, beim 3. Tetraeder-Treppenlauf in Bottrop an den Start zu gehen. In diesem Jahr gab es erstmalig eine eigene Wertung für Feuerwehrleute, den „Firefighter Stairway Run“. Bei diesem Lauf galt es eine Strecke von 6,5 Kilometern und 752 Treppenstufen zu überwinden. Insgesamt hatten sich 79 Feuerwehrleute für diesen Lauf angemeldet, darunter auch zwei Frauen.
Die Mitglieder des Löschzuges „In der Wanne“, die vor einigen Wochen bereits beim Skyrun in Düsseldorf angetreten waren, gingen trotz der Wetterlage höchst motiviert und vor allem gut vorbereitet an den Start. Die Laufstrecke wurde bereits eine Woche vor dem Wettkampf getestet. Bei angenehmeren Temperaturen wurden Zeiten von unter einer Stunde erzielt und dies war auch das angestrebte Ziel für den Wettkampf.
Um 12.10 Uhr ging es für die Feuerwehrleute an den Start. Bereits nach einigen Metern machte sich die Hitze bemerkbar. Schatten suchte man auf der Laufstrecke vergebens, zusätzlich reflektierte die Sonne von der Stahltreppe. Trotz ständiger Wasseraufnahme mussten etliche Teilnehmer bereits in der ersten Runde aufgrund von Kreislaufproblemen aufgeben. Für alle anderen ging es auch noch ein zweites Mal die Treppen zum Tetraeder hinauf und dann zurück zum Ziel an der Skihalle.
„Von den 79 gemeldeten Feuerwehrleuten sind lediglich 30 im Ziel angekommen. Darunter auch vier Mitglieder des „In der Wanne“-Teams“, freut sich Arne Begrich, der Vorsitzende des Herner Stadtfeuerwehrverbandes.
Moritz Reineke durfte sich über den dritten Platz und damit über den Pokal in Bronze freuen. Ärgerlich für Nicolas Hauke, der Arm in Arm mit Moritz ins Ziel eingelaufen war und sich mit dem vierten Platz begnügen musste. Sebastian Herbst landete auf Platz zehn und Jan Marciniak auf Platz 13.

Dank an Verband und
Berufsfeuerwehr


Ein Dank des Löschzugs „In der Wanne“ für die Förderung geht an den Stadtfeuerwehrverband und auch an die Berufsfeuerwehr, dort besonders an die stellvertretende Fachbereichsleiterin Katharina Timm, Martin Ebbinghaus, Sascha Höfener und Martin Hauke für die technische und persönliche Unterstützung und Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs.
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